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Hypo Alpe Adria macht 9,9 Millionen Euro Verlust

13.08.2012 | 11:55 |   (DiePresse.com)

Die Hypo Alpe Adria rutscht im ersten Halbjahr 2012 in die Verlustzone. Vor allem die Wirtschaftslage am Balkan bremst die Bank.

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Die seit Dezember 2009 verstaatlichte Kärntner Hypo Alpe Adria-Bank stellt sich auf weitere eineinhalb Jahre Rezession auf dem Balkan ein. Ihre Töchter in der Region hat die Bank freilich gerade zum Verkauf gestellt. Die Wachstumsrückgänge in Südosteuropa samt laufender Ratingabwertungen dieser Länder, aber auch die Italien-Downgrades, belasteten über höhere Risikozuschläge direkt die Banken. Diese Umstände erhöhten die Risiken für die Bank und ließen auch "bremsende Auswirkungen auf den Abbau- und Reprivatisierungsprozess erwarten", teilte die Hypo am Montag mit.

Ziel der kommenden Monate sei es deshalb, neben einer "kapitalschonenden" Fortsetzung des Sanierungs- und Schrumpfkurses "einen Rückfall der operativen Bankeinheiten in die Verlustzone 2012 zu vermeiden und ein Jahresergebnis in der Nähe der Nulllinie realisierbar zu halten".

9,9 Millionen Euro Konzernverlust

Für das erste Halbjahr 2012 weist die Hypo Alpe Adria International AG unterm Strich einen Konzernverlust (Konzernperiodenergebnis/IFRS) von 9,9 Millionen Euro aus. Im Jahr davor hatte ein Sondereffekt aus der Abwertung von Verbindlichkeiten im Halbjahr zu einem positiven Nettoergebnis von 71,8 Millionen Euro verholfen. Ergebnissteigernde Sondereffekte gab es auch heuer, durch den Rückkauf von Hybrid-Papieren. Damit wurde auch die "Eigenkapitalqualität" gestärkt.

Die Bank sieht mit den Ergebnissen trotz schwierigen Marktumfeldes, vor allem in den Kernmärkten in Südosteuropa, "aus eigener Kraft eine stabile Wirtschaftlichkeit" gegeben. "Trotz heftigen Gegenwinds zeigt der eingeschlagene Kurs der Sanierung und Restrukturierung Wirkung", befand Hypo-Chef Gottwald Kranebitter. Die Bilanzsumme schrumpfte von 35,1 auf 33,7 Milliarden Euro.

Töchter stehen zum Verkauf

Zum Verkauf stehen bei der Hypo aktuell die Töchter am Balkan und in Italien sowie eine Österreich-Tochter. Im Vorfeld des Verkaufs der Italien-Bank wurde im ersten Halbjahr 2012 die Abspaltung eines größtenteils "nicht-performanten" Portfolios von 0,8 Milliarden Euro abgespaltet und auf die lokale Leasingeinheit übertragen.

Die Aufseher verlangen von der Hypo Alpe Adria bis Jahresende einen zusätzlichen Risikokapitalpuffer. In einem ersten Bescheid war auf Basis der Daten von Ende 2010 ein zusätzlicher Kapitalbedarf von 1,5 Milliarden Euro festgestellt worden. Aktuell wird dieser Bedarf aber neu berechnet.

(APA)

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26 Kommentare
 
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Gast: Hans im Glück
14.08.2012 16:44
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Warum ist die Hypo nicht sofort in die ÖIAG eingegliedert worden???


Gast: G 2025
14.08.2012 14:32
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Diese bescheinigte der Hypo damals ein „weitgehend bereinigtes Kreditportfolio“ und sagte für 2009 sogar Gewinne voraus.

"Die Aufsicht hat in der Vergangenheit bei der Hypo versagt. So erhielt das Klagenfurter Institut Ende 2008 Staatshilfe auf Grundlage einer fragwürdigen Überprüfung durch die Nationalbank. Diese bescheinigte der Hypo damals ein „weitgehend bereinigtes Kreditportfolio“ und sagte für 2009 sogar Gewinne voraus. Tatsächlich schlitterte die Bank 2009 an den Rand der Pleite"
Da finde ich es ja richtig toll wenn die Finanzmarktaufsicht und die Nationalbank gerade dabei sind, die Geschäfte der Hypo unter die Lupe zu nehmen.Da kann man sich ja vorstellen welches Ergebnis dabei herauskommt.
Bitte wer ist denn verantwortlich für dieses Kreditfiasko von 9,9 Mia. "faulen" Krediten. Wer war denn da "faul"?Die Kreditnehmer oder die Kreditentscheider oder beide gemeinsam? Es gilt natürlich die Kredit(nehmer/entscheider)unschuldsvermutung!

Gast: Ich kann nur mehr den Kopf schütteln!
13.08.2012 23:51
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Nun wird darüber gestritten, wie viel Kapital der Staat dem Institut noch zuschießen muss???

....der Staat dem Institut noch zuschießen muss???
Das ist wie in den Mafiafilmen, WENN MAN EINMAL BEZAHLT HAT, wird man sie NIE MEHR los......es gehören ALLE vor Gericht die da mitgespielt haben! Is ja nur Steuergeld???, ich hätte es NIE für möglich gehalten dass Politiker derart sorglos mit Steuergeldern umgehen können, OHNE DASS DIE STAATSANWALTSCHAFT VON SICH SELBER AUS TÄTIG Wird........das was jetzt in Österreich abläuft, das müssen unserere Nachfahren Step by Step aufarbeiten und ausbügeln!

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Bilanz

Schaut nach frisierter Bilanz aus, den wegen 9.9mios Verlust braucht man kein neues Kapital.

Schliessung würde 6mrd dem BMF Kosten?
Das schaut nach massiver Bilanzfälschung aus.

Gast: b754
13.08.2012 20:01
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den zuschuß soll der pröll zahlen


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Re: den zuschuß soll der pröll zahlen

... oder die kärntner.

Antworten Antworten Gast: b754
13.08.2012 21:24
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Re: Re: den zuschuß soll der pröll zahlen

gleich mal die agrarförderung der scheuchs pfänden

Gast: gast543
13.08.2012 17:29
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ist das ein witz

9,9 millionen euro verlust

bitte was sind bei einer bank heutzutage schon 9,9 millionen € verlust

wir reden in dem bereich immer von hunderten milliarden wenn nicht sogar billionen, um den bankensektor in europa zu stabilisieren - also was sind da schon 9,9 millionen €??

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Re: ist das ein witz

Verlust betrifft laufende Geschäfte, die HAA sitzt auf Milliarden faulster Kredite!
Bitte erst mal den Artikel lesen, dann verstehen und erst dann posten!

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Re: Re: ist das ein witz

Ein verlust reduziert das Eigenkapital, hier 9.9mios. Das kann kein Problem sein , und wenn, braucht man eben nur 10mio frisches Geld zuschiessen und es passt.

Faule Kredite, wenn sie das sind, gehören abgeschrieben, und erhöhen den Verlust.
Weiß man, dass diese uneinbringlich sind, und man schreibt sie wider besseren Wissens nicht ab (auch teilweise), dann ist das Bilanzfälschung!

Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
13.08.2012 22:51
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Re: Re: Re: ist das ein witz

... bilanzieren müssen sie erst im dezember .. bis dahin kann man ja noch das gesetz den bilanzen anpassen .. das hat man ja schon einmal gemacht ..

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Re: Re: Re: Re: ist das ein witz

Sind halt ein schlaues Volk, die Österreicher. ;-)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
14.08.2012 15:43
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: ist das ein witz

sie sind nur kurzfristig schlau :-)
langfristig gilt immer noch der grundsatz .. ohne geld ka musi :-)

Aufklärungsunterricht

Crash-Gefahr? Wiener Finanzaufsicht will Insolvenzrecht für Banken!

Plötzlich hat es die Finanzaufsicht ganz eilig: Möglichst schon zum 1. Januar 2013 soll das neue österreichische Insolvenzrecht für Banken eingeführt werden. Befürchten die Aufseher nach dem Fall Hypo Alpe Adria und der Schieflage der Volksbanken weitere Crashs? Aufgrund ihres starken Engagements in Mittel- und Osteuropa sind die Geldinstitute der Alpenrepublik jedenfalls besonders verwundbar.

Die Volksbanken der Alpenrepublik fuhren im Geschäftsjahr 2011 einen Verlust von mehr als 1,3 Milliarden Euro ein. Das Geschäft litt vor allem an den Verlusten der Töchter in Rumänien und Ungarn sowie an Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen. Sogar der Verkauf der Volksbank International an die russische Sberbank brachte weniger ein als zunächst erhofft. Um die Gruppe zu retten, erwarb die Republik Österreich einen Anteil von 43,3 Prozent an den Volksbanken.



Auch die Bank Austria musste sich jüngst von der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) einen »negativen Ausblick« bescheinigen lassen. Zwar wurde die Bonität langfristig mit »A« bewertet, was eine noch einigermaßen gute Note darstellt. Doch die Zukunft beurteilt S&P skeptisch. Grund hierfür sind die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Österreichs auf »AA+« (zuvor »AAA«) und die Risiken des italienischen Mutterkonzerns Unicredit. Möglicherweise werde der Konzern von seinen Töchtern höhere Dividenden anfordern, fürchten die Analysten.


Der ASVG-SKLAVE

brennt wie ein Luster...................

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WETTEN DASS

die FPÖ mit ihrem ansonsten leicht in Zorn geratendem Parteichef Strache zu diesem Skandal entweder auf Tauchstation gehen, oder Kindesweglegung betreiben wird? Gegen diese Summen, ist das FPÖ-Aufregerthema "österreichische Zahlungen an die EU (Nettozahler)" ein Klax.

Re: WETTEN DASS

Richtig-nur leider ist das mit der Raika und der Volksbank das selbe..........................nur das unsere "Qualitätsmedien" darüber nichts berichten.

Und Erste.............

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Re: Re: WETTEN DASS

Klar, da das aber ÖVP-Skandale sind und Schüssel nicht wie bei dem Bawagskandal feixend, in diesen Banken ein Sparbuch eröffnen wird, werden Zeitungen mit konservativer Blattlinie diese "Umstände" nach Möglichkeit übergehen.

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Re: Re: Re: WETTEN DASS

Daß die Banken im Ostgeschäft schön langsam einfahren stimmt leider! Allerdings da so zu tun als ob das quasi die "bösen Kapitalisten" waren und die SPÖ da fein heraußen ist, können Sie so nicht stehen lassen. Das fängt schon bei der Kommunalkredit an und hört bei der Bank Austria auf. Der Verkauf der Bank Austria ans Ausland hat uns Milliarden gekostet und das hat ein gewisser Randa eingefädelt. Sie erinnern sich vielleicht, daß dies ein "guter" Genosse war! Und eine ehemalige Vorstandsdirektorin der Kommunalkredit ist jetzt Unterrichtsminister. Raten Sie einmal welcher Couleur die angehört!

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Re: Re: Re: Re: WETTEN DASS

Es liegt mir fern, Fehler der Roten zu beschönigen. Aber die BA oder die Komunalkredit mit dem Desaster der Alpe Adria oder den Volksbanken zu vergleichen ist schon weit hergeholt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
14.08.2012 16:07
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Re: Re: Re: Re: Re: WETTEN DASS

die sozialisten sind schlimmer ...und stehen im gegensatz zur Hypo nur noch nicht vor gericht
... der schaden ist bei der BA halt über jahre verteilt angefallen ... .. und bei der kommunalkredit werden die wirklich dicken brocken nach dem austritt griechenlands schlagend werden ...
schon zum lachen, schimpfen auf die spekulanten, aber gleichzeitig ist die kommunalkredit der mit abstand grösste spekulant in griechenland-anleihen gewesen ...

Gast: b754
13.08.2012 12:26
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wann wird endlich gegen pröll ermittelt?


Gast: wütender Kärntner
13.08.2012 12:04
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Das Erbe der korrupten FPK/FPÖ-Politik zahlen jetzt alle


Und da verweigern die blauen Verbrecher noch eine Neuwahl.

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Re: Das Erbe der korrupten FPK/FPÖ-Politik zahlen jetzt alle

Sie haben in punkto Neuwahlen falsche Erwartungen!
Glauben Sie wirklich, daß dann die Verluste der Bank geringer sind, oder gar ein Gewinn eingefahren wird, wenn in Klagenfurt eine andere Regierung sitzt?

Re: Re: Das Erbe der korrupten FPK/FPÖ-Politik zahlen jetzt alle

Da haben Sie sicher Recht. Ich glaube aber, dass Verantwortliche, die nicht beim Herunterwirtschaften involviert waren, anders agieren würden, weil sie nicht ständig mit dem Rechtfertigen beschäftigt wären !

50 Mille

bis Jahresende - oder mehr, dann gibts wieder was vom Steuertopf

 
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