Der Energydrink-Hersteller Red Bull hat im Vorjahr sowohl bei Umsatz als auch Gewinn kräftig zugelegt und damit Red-Bull-Chef In Summe verdiente der Getränkehersteller im vergangenen Jahr 311,2 Millionen Euro, um fast 40 Prozent mehr als 2010. Die Erlöse stiegen weltweit um 12 Prozent auf 4,253 Milliarden Euro. Auch in Österreich setzte der Bulle 12 Prozent mehr um, insgesamt 2,3 Milliarden Euro.
Für seinen 49-prozentigen Anteil an dem Salzburger Unternehmen kassierte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz eine Gewinnausschüttung von 75,6 Millionen Euro. Seine thailändischen Partner bekamen 78,5 Millionen Euro, wie aus dem nun veröffentlichten Jahresabschluss der Red Bull GmbH hervorgeht, aus dem das "WirtschaftsBlatt" zitiert.
Ein Drittel des Umsatzes für Marketing
Rund um den Globus verkaufte das Unternehmen 4,63 Milliarden Dosen (plus 11,4 Prozent) des Energygetränks. Mateschitz ist auch für heuer optimistisch: "Wir gehen davon aus, dass die enormen Investitionen in die Marke und das erhöhte Kostenbewusstsein weiter zu steigenden Unternehmensgewinnen führen werden", zitiert die Zeitung aus dem Lagebericht. Red Bull gibt etwa ein Drittel des Umsatzes für Marketing aus. Red Bull beschäftigte per Ende 2011 in 164 Ländern 8294 Mitarbeiter.
(APA)



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