Wyeth beschert Pfizer mehr Umsatz und weniger Gewinn

Der weltgrößte Pharmakonzern verdient im ersten Quartal 2010 netto 1,54 Milliarden Euro, ein Viertel weniger als 2009. Grund waren die hohen Kosten für die Wyeth-Übernahme. Der Umsatz stieg um über 54 Prozent.

FILE - In this Jan. 25, 2009 file photo, a sign at Pfizer world headquarters is shown in New York. Gl
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FILE - In this Jan. 25, 2009 file photo, a sign at Pfizer world headquarters is shown in New York. Gl
(c) AP (Mark Lennihan)

Der weltgrößte Pharmahersteller Pfizer hat zu Jahresbeginn seinen Umsatz kräftig gesteigert und seine Jahresprognosen bekräftigt. Die Erlöse stiegen im ersten Quartal um 54 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar (12,69 Milliarden Euro zum Kurs vom 4.Mai). Allerdings fiel der Gewinn um gut ein Viertel geringer aus als vor einem Jahr: Unterm Strich blieben 1,54 Milliarden Euro.

Beides - mehr Umsatz und weniger Gewinn - hat einen gemeinsamen Grund: Der Viagra-Produzent Pfizer hatte 2009 den US-Rivalen Wyeth für rund 68 Milliarden Dollar gekauft. Allein im ersten Quartal stammen rund zwei Milliarden Dollar des Umsatzes aus reinen Wyeth-Produkten.

 

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Pfizer

Veränderung

1.Qu 10 1. Qu 09 in Mio. € in %
Umsatz 12.689,39 8.232,58 4.456,82 54,14
Ergebnis vor Steuer 2.408,33 2.881,06 -472,73 -16,41
Nettoergebnis 1.540,15 2.067,42 -527,27 -25,50
nach Minderheiten 1.534,85 2.067,42 -532,58 -25,76

 

 

 

(ebl)

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