Der börsenotierte Kartonhersteller Mayr-Melnhof hat im ersten Quartal 2012 bei einem stabilen Umsatz weniger Gewinn erzielt. Der Periodenüberschuss sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,5 Prozent auf 28,5 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern um 18,4 Prozent auf 39,6 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag ad hoc mit. Der Umsatz lag stabil bei 494,9 Millionen Euro.
Fortgesetzt worden ist die Expansion in Lateinamerika mit dem Einstieg beim kolumbianischen Faltschachtelhersteller Graficas Los Andes. Mayr-Melnhof hat einen Anteil von 20 Prozent erworben, für die restlichen 80 Prozent besitzt der Kartonhersteller ein Aufgriffsrecht. Graficas Los Andes erwirtschaft derzeit mit rund 200 Mitarbeitern jährliche Umsatzerlöse von rund 17 Millionen Euro.
Die Volatilität in der Nachfrage nehme sowohl bei Karton als auch bei Packaging wieder deutlich zu, hieß es in einer Aussendung. Das liege am getrübten Konsumklima in Europa, die Herausforderungen würden daher größer werden. Ziel bleibe, die Margen "in einem Umfeld steigender Wettbewerbsintensität bestmöglich zu verteidigen und Marktdurchdringung sowie Expansion entschieden voranzutreiben".
(APA)
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