„Unternehmen stoßen an ihre Grenzen“

KWT-Präsident Hübner vermisst Strukturreformen.

Kammer der Wirtschaftstreuh�nder begr��t Molterer-�u�erung zur raschen Abschaffung der Erbschaftssteuer
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Kammer der Wirtschaftstreuh�nder begr��t Molterer-�u�erung zur raschen Abschaffung der Erbschaftssteuer
Klaus Hübner – (c) KWT

Wien. Der Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT), Klaus Hübner, äußerte sich differenziert zur Qualität des neuen Arbeitsprogramms der Regierung.

Er begrüßt die wirtschaftsfreundlichen Elemente wie die Lohnnebenkostenförderung für neue Mitarbeiter, die Erhöhung der Forschungsprämie und die Maßnahmen, um die Regelungsflut einzudämmen. Zustimmung gibt es seinerseits auch für die geplante Abschaffung der kalten Progression. Doch damit ist es mit seiner Begeisterung schon zu Ende: „Die KWT vermisst Vorschläge zur Vereinfachung der Steuergesetzgebung. Die Unternehmen sind hier längst an die Grenzen des Machbaren gestoßen“, sagt Hübner zur „Presse“: „Durchschnittlich wird in Österreich jede zweite Woche ein Steuergesetz geändert, in den vergangenen 16 Jahren gab es bei den wichtigsten heimischen Bundessteuergesetzen mehr als 420 Novellen!“

Völlig offen ist für den KWT-Präsidenten die konkrete Finanzierung der geplanten Maßnahmen. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit echter Strukturreformen, etwa die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger oder die Pensionsreform. (hec)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.02.2017)

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