Alpine-Pleite: War Gutachter befangen?

Die Alpine habe zu spät Konkurs angemeldet, bescheinigt ihr ein Gutachter. Involvierte zweifeln seine Unparteilichkeit an.

Die Alpine-Pleite ist längst noch nicht aufgearbeitet, mehrere Verfahren sind anhängig. Für Diskussionen sorgt nun auch ein Gutachten, das das Insolvenzgericht in Auftrag gab.
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Die Alpine-Pleite ist längst noch nicht aufgearbeitet, mehrere Verfahren sind anhängig. Für Diskussionen sorgt nun auch ein Gutachten, das das Insolvenzgericht in Auftrag gab.
Die Alpine-Pleite ist längst noch nicht aufgearbeitet, mehrere Verfahren sind anhängig. Für Diskussionen sorgt nun auch ein Gutachten, das das Insolvenzgericht in Auftrag gab. – (c) REUTERS (HEINZ-PETER BADER)

Wien. Um zweieinhalb Jahre zu spät soll der bankrotte Bauriese Alpine Insolvenz angemeldet haben. Das geht aus einem Gutachten hervor, das der Wirtschaftsprüfer Josef Schima erstellte. Erste Konsequenzen gab es schon, so wurden gegen Ex-Alpine-Manager Klagen eingebracht. In die Kritik geriet nun aber auch der Gutachter selbst: Viele bezweifeln, dass er bei der Erstellung seiner Expertise unbefangen war.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.02.2017)

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