Ein Staatsanwalt, der Aktenberge fürchtet

Schriftliche Stellungnahmen sind in Wirtschaftsstrafverfahren gängige Praxis. Das kann sich jetzt ändern.

Ein Staatsanwalt wollte die schriftliche Eingabe eines Anwalts weder zum Akt nehmen, noch sich mit ihr befassen. Ein klarer Verstoß gegen das subjektive Recht auf Rechtliches Gehör, findet Rechtsanwalt Gerald Ruhri.
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Ein Staatsanwalt wollte die schriftliche Eingabe eines Anwalts weder zum Akt nehmen, noch sich mit ihr befassen. Ein klarer Verstoß gegen das subjektive Recht auf Rechtliches Gehör, findet Rechtsanwalt Gerald Ruhri.
Ein Staatsanwalt wollte die schriftliche Eingabe eines Anwalts weder zum Akt nehmen, noch sich mit ihr befassen. Ein klarer Verstoß gegen das subjektive Recht auf Rechtliches Gehör, findet Rechtsanwalt Gerald Ruhri. – (c) Lilly Panholzer

Wien. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) führt gegen den ehemaligen Bürgermeister von Hartberg, Karl Pack (ÖVP), seit einiger Zeit ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue und des Amtsmissbrauchs durch, nachdem Stadtrat Christoph Wallner (Grüne) in einer Anzeige Vorwürfe gegen ihn erhoben hatte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.03.2017)

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