Abtreibung: Ärztin haftet für Medikamentenkosten

Die Wiener Gebietskrankenkasse klagte eine Ärztin auf Schadenersatz. Sie hatte nach medizinisch nicht indizierten Abtreibungen Medikamente verschrieben.

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c) Marin Goleminov

Wien. Der Fall einer Wiener Ärztin, die jahrelang damit geworben hat, für nur 300 Euro Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen, hat nun auch den Obersten Gerichtshof (OGH) beschäftigt. Über die fragwürdigen Praktiken in ihrer Ordination ist in den Medien schon vielfach berichtet worden. Über gehäufte Komplikationen wurde geschrieben, und über zahlreiche Rettungseinsätze, die unmittelbar nach den Abtreibungen notwendig waren. Strafrechtliche Erhebungen gegen die Medizinerin hat die Staatsanwaltschaft allerdings eingestellt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2017)

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