Rochaden am Rechtsanwaltsmarkt

Doris Braun verlässt die Kanzlei Hba. Die Öbib wird sie gegen Rudolf Kemler aber weiterhin vertreten.

Wien. Die Kanzlei Held Berdnik Aster (Hba), ist jene Kanzlei, der Öbib-Chefin Martha Oberndorfer bei diversen Rechtsstreitigkeiten ihr Vertrauen schenkt. So hat sie die Kanzlei auch im Rechtsstreit der Öbib gegen Ex-ÖIAG-Vorstand Rudolf Kemler mandatiert.

Doch nun gibt es in dieser Angelegenheit einen Vollmachtswechsel. Oberndorfer sei mit der Arbeit von Hba nicht mehr zufrieden, hieß es aus der Gerüchteküche, und werde andere Anwälte beauftragen. Tatsächlich verhält sich die Sache anders. Den Arbeitsrechtsprozess hat bisher die Rechtsanwältin Doris Braun geführt. Doch Braun hat Anfang Oktober die Kanzlei Hba verlassen und nun eine eigene in Graz eröffnet. Die brisante Öbib-Causa hat sie mitgenommen und wird sie auch in Zukunft betreuen. „Aufgrund meiner Spezialisierung war das immer mein persönliches Mandat“, sagt sie.

Bei Hba betont man, auch künftig für alle Fragen des Arbeits- und Sozialrechts gut gerüstet zu sein. Insbesonders habe man den Innsbrucker Universitätsprofessor für Arbeit- und Sozialrecht, Gert-Peter Reissner, als externen Berater gewinnen können. Der gebürtige Leobener hat in Graz studiert und sich habilitiert. Seit 2012 ist er Professor an der Uni Innsbruck. (hec)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2017)

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