Arbeitskräfteüberlassung: VwGH änderte seine Judikatur

Eine EuGH- Entscheidung brachte den VwGH dazu, seine bisherige Rechtsprechung zu korrigieren.

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Themenbild Bauarbeiter – APA/dpa/Marijan Murat

Wien. Über den Vorstand des börsenotierten Unternehmens Andritz wurde kürzlich eine Verwaltungsstrafe wegen Arbeitsrechtsvergehen in der Höhe von 22 Mio. Euro verhängt. Den Bescheid hat das Management bekämpft. Und seine Chancen auf Erfolg sind seit kurzem deutlich besser. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) ist nämlich in einer aktuellen Entscheidung Ra 2017/11/0068 von seiner ständigen – strengen – Rechtssprechung zur grenzüberschreitenden Arbeitskräfteüberlassung abgegangen. Das könnte nicht nur Auswirkungen für Andritz, sondern auch für viele andere Unternehmen haben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2017)

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