Korruption: Der selbstzerstörerische Ausstieg
Unternehmen, die aus Korruptionsszenarien aussteigen wollen, drohen stattliche Teile des Umsatzes per Verfall zu verlieren.
Wenn die Verstaatlichung ihren Zweck verfehlt
Rückübereignung? Die gesetzliche Übertragung etlicher Unternehmen nach dem Krieg auf den Staat stand juristisch auf schwachen Beinen.
Kurze Spekulationsfrist bei indirekt gehaltenen Immobilien
„Immo-KG“: Der Unabhängige Finanzsenat widerspricht der strengeren Finanzamtspraxis und schont vermögensverwaltende Personengesellschaften.
Ein Gewerbeschein macht noch keinen Selbstständigen
Verkapptes Dienstverhältnis: Verwaltungsgerichtshof ortet verbreiteten Missbrauch der Gewerbeordnung.
Doppelte Haushaltsführung auch für Alleinstehende
Verwaltungsgerichtshof. Absolvent der TU Wien kann während Studiums in Graz Wohnungskosten absetzen.
Verpächterin haftet nicht für Pächterbeiträge
Sozialversicherung wollte sich ausständige Unfallversicherungsbeiträge holen und blitzte ab. Der Bund muss der Frau 1106,40 Euro als Aufwandsersatz zahlen.
Zweitmeinung im Steuerrecht zunehmend gefragt
In der Steuerberatung wächst die Nachfrage nach Zweitmeinungen: Diesen Trend verspüren auch Anwaltskanzleien.
Rückstellungen: Zwei Seiten eines Prinzips
Univ.-Prof. Werner Doralts Vorschlag aus dem Rechtspanorama vom 9. Jänner, eine Bilanzposition anders als bisher üblich zu behandeln, greift zu kurz.
Frist zur Meldung von Honoraren endet
Demnächst müssen erstmals Berater- und Vermittlerhonorare, die für Leistungen in Österreich ins Ausland flossen, dem Fiskus gemeldet werden.
Internet-Recht: Eigene Regeln über Online-Fans nötig
In den USA betrieb ein Mitarbeiter nach der Kündigung einen Twitter-Account mit 17.000 "Followern" weiter.
Nicht erreichbar: Mitschuld an Entlassung
Auch wenn der Mitarbeiter tatsächlich krank war, bekommt er nicht die volle Entschädigung.
Später Sieg für A1 gegen T-Mobile
Auftragsvergabe: Die Stadt Wien hat vor fünf Jahren einen Mobilfunk-Auftrag rechtswidrig vergeben. Unrichtig muss das aber nicht gewesen sein.
Notar zweigte Steuer ab: Konkurs
Klienten geschädigt. Ein Wiener Notar wurde wegen dubioser Vorgänge suspendiert. Sein Nachfolger muss sich nicht um Geschädigte kümmern.
Rückstellungen: Vorsorge auf Steuerzahlers Kosten
Unternehmen lukrieren jährlich ein Prozent ihrer Rückstellungen für drohende Schäden oder Verbindlichkeiten als Zinsengewinn. Grund: die Steuerstundung.
Vermögensbesteuerung: "Für Spekulanten vorteilhafter"
Gerade in turbulenten Zeiten muss man bei Veranlagungen in Wertpapieren auch die steuerlichen Folgen bedenken.

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