Österreich von Kündigungen bei Charles Vögele nicht betroffen

Der italienische Neo-Besitzer OVS hat die Kündigung von 160 Mitarbeitern in der Schweizer Logistikzentrale bestätigt. Das hätte aber keinen Auswirkungen auf die Österreich-Filialen.

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Charles Vögele reduziert Jobs – (c) imago/Belga (imago stock&people)

Nachdem Charles Vögele am Mittwoch den Abbau von weiteren rund 160 Stellen in der Logistik bestätigt hat, hat der neue italienische Besitzer des Schweizer Textilhändlers, der italienische Modekonzern OVS, Jobkürzungen in Österreich ausgeschlossen. Die Kündigungen würden lediglich die Schweizer Logistik betreffen, teilte ein OVS-Sprecher mit.

OVS rechnet bis 2018 mit 130 Filialen mit den Marken OVS und Upim in Österreich. Charles Vögele-Filialen in Wien Stadlau und im Klagenfurter Südpark wurden bereits im April in OVS umgewandelt. Weitere zwei Standorte in Vösendorf und Graz wurden in Upim umbenannt. Damit wolle man die Reaktion der Kundschaft in Österreich testen, bevor das gesamte Umbenennungsprogramm starte, das bis Ende 2018 abgeschlossen werden soll, teilte OVS der APA mit. Eine ähnliche Strategie werde auch in Deutschland verfolgt.

In diesem Jahr soll die Umbenennung von 150 Charles-Vögele-Filialen in der Schweiz unter dem Namen OVS abgeschlossen werden. Die Neugestaltung der elf Charles Vögele-Filialen in Slowenien sei bereits abgeschlossen.

Dank der Übernahme von Charles Vögele will OVS seinen Umsatz um 400 Millionen Euro auf über zwei Milliarden Euro steigern. Die an der Mailänder Börse notierte OVS-Kette will stark auf Auslandsexpansion setzen. In Italien stieg OVS zur Nummer eins im Modegeschäft auf und überholte dabei Benetton. Nach Konzernangaben wächst das OVS-Geschäft schneller als das der zwei wichtigsten Konkurrenten H&M und Inditex mit den Zara-Läden.

(APA)

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