Krise bei Uber: Muss der Gründer gehen?

Spionagevorwürfe, Sexismus, schlechte Behandlung von Mitarbeitern: Der Fahrtendienst Uber ist tief in der Krise. Ihr könnte nun sogar Gründer Kalanick zum Opfer fallen.

Weltweit fahren etwa 12.000 Mitarbeiter für den Fahrtenvermittler Uber.
Schließen
Weltweit fahren etwa 12.000 Mitarbeiter für den Fahrtenvermittler Uber.
Weltweit fahren etwa 12.000 Mitarbeiter für den Fahrtenvermittler Uber. – (c) REUTERS (Robert Galbraith)

San Francisco/Wien. Vielleicht ist es der normale Umgang bei einem Start-up, vielleicht ist es spätpubertäres Verhalten, vielleicht ist es aber auch einfach nur Dummheit. Als Mitarbeiter des US-Fahrtendienstes Uber 2013 in Miami den Erfolg des Unternehmens feierten, schrieb Mitgründer und Firmenchef Travis Kalanick folgendes E-Mail mit Verhaltensregeln: „Kein Sex mit anderen Angestellten, außer a) ihr habt die Person um dieses Privileg gefragt und sie hat mit einem begeistern ,Ja, ich will Sex mit dir haben‘ geantwortet und b) die zwei (oder mehr) von Euch arbeiten nicht in der gleichen Befehlskette. Ja, das bedeutet, dass Travis auf dieser Reise zölibatär sein wird.“

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 536 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.06.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen