Tiroler Zirbenbaum-Dilemma sorgt für schwarz-grünen Wirbel

Ein Zirbenduftbäumchen aus Tirol ist dem US-Konzern Wunder-Baum ein Dorn im Auge. Jetzt wird exekutiert. Und die Grüne Wirtschaft legt sich mit dem ÖVP-Wirtschaftsbund an.

Ein Tiroler Zirbenduftbäumchen
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Ein Tiroler Zirbenduftbäumchen
Ein Tiroler Zirbenduftbäumchen

Der Tiroler Landessprecher der Grünen Wirtschaft, Michael Carli, hat rund um den Rechtsstreit zwischen der Tiroler Online-Plattform "4betterdays.com" und dem "Wunder-Baum"-Konzern einen Fehltritt des Wirtschaftsbundes geortet. ÖVP-Kandidatin und WB-Funktionärin Rebecca Kirchbaumer verteile im Wahlkampf "Wunder-Bäume", obwohl der Konzern das Tiroler Unternehmen "in seiner Existenz" bedrohe, so Carli.

Dabei habe Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer (ÖVP) vor einiger Zeit Unterstützung signalisiert. Wie sich jetzt zeige, waren das "offenbar leere Versprechungen". "Ist das die Wirtschaftskompetenz des ÖVP-Wirtschaftsbundes?", fragte Carli in einer Aussendung am Donnerstag, nachdem bekannt geworden war, dass gegen das Tiroler Unternehmen ein Exekutionsverfahren am Innsbrucker Bezirksgericht eingeleitet wurde.

Mit der Wahl dieser Werbegeschenke liefere die ÖVP einen weiteren Beweis dafür, dass all das "Gerede von Regionalität und österreichischer mittelständischer Wirtschaft eben genau das ist: Gerede", so Carli. Dieser Fauxpas passe "perfekt ins großspenderfreundliche Bild, das die ÖVP in diesem Wahlkampf abliefert".

(APA)

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