Vorarlberger Privatkäserei Rupp wagt Schritt nach China

Die Privatkäserei Rupp startet mit einem Joint Venture in der chinesischen Hafenstadt Tianjin.

Die Vorarlberger Privatkäserei Rupp wagt den Schritt nach China. Gemeinsam mit dem chinesischen Partner DaChan wird in der Hafenstadt Tianjin ein Joint Venture gegründet, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der neue Produktionsstandort soll nach dem Jahreswechsel schrittweise in Betrieb genommen werden.

Rupp wird 60 Prozent an dem Joint Venture halten, insgesamt werden acht Millionen Euro investiert. Der chinesische Markt für Milchprodukte wachse seit Jahren im zweistelligen Bereich, erklärte Vorstandsvorsitzender Josef Rupp die Motivation für die Expansion nach China. Man werde vor allem Produkte im B2B-Bereich für weiterverarbeitende industrielle Abnehmer herstellen. Weiter investiert werde auch in das vor drei Jahren übernommene Werk im französischen Charmoille, sagte der Firmenchef. Dieses soll bis Ende 2018 um drei Millionen Euro ausgebaut werden.

Den Angaben des Vorstands - Josef Rupp, Ludwig Rupp und Harald Fischli - zufolge wuchs der Umsatz des Konzerns im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 170 Millionen Euro an. Der Absatz nahm um fünf Prozent auf über 50.000 Tonnen zu. "Wir rechnen auch für dieses Jahr mit einer Steigerung der Absatzmengen und erwarten rund 53.000 Tonnen", so Josef Rupp. Am Ende des Geschäftsjahres 2017 könnte daraus ein Umsatz von 185 Millionen Euro resultieren.

Die 1908 gegründete Privatkäserei mit Sitz in Hörbranz in der Nähe von Bregenz beschäftigte im vergangenen Jahr laut Eigenangaben 550 Mitarbeiter. 90 Prozent der Produktion werden weltweit in 65 Länder exportiert.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Kommentar zu Artikel:

    Vorarlberger Privatkäserei Rupp wagt Schritt nach China

    Schließen

    Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
    Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.