Billige Lebensmittel in Wien um 15 Prozent teurer als in Berlin

Der Preismonitor der Arbeiterkammer zeigt besonders große Unterschiede bei Hühnerfleisch und Milch.

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APA/dpa-Zentralbild/Jens Wolf

Billige Lebensmittel kosten in Berlin noch immer deutlich weniger als in Wien - das hat die Arbeiterkammer Wien festgestellt, die wieder Testkäufe durchgeführt hat. Verglichen wurden dabei im Februar die Preise von 40 Lebensmitteln in insgesamt 15 Geschäften - der Einkauf kostete in Wien knapp 94 Euro, in Berlin rund 81 Euro.

Rechnet man die in Österreich höhere Umsatzsteuer heraus, bleibt Wien mit 85 Euro netto noch immer teurer als Berlin mit 76 Euro netto.

"Wer auf sein Geld schauen muss, vergleicht die Preise. Daher nehmen wir auch regelmäßig die Preisentwicklung bei den preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln unter die Lupe", erklärte AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic laut Aussendung.

In Wien besuchten die AK-Testkäufer Geschäfte von Hofer, Spar, Billa, Penny, Lidl, Merkur und Interspar. In Deutschland kaufen sie bei Aldi, Netto, Edeka Center, Rewe, Kaiser's, Lidl, Penny und Real.

Besonders große Preisunterschiede gab es z.B. bei Hühnerkeulen, die in Wien mit 5,82 Euro pro Kilo eineinhalb mal so viel kosteten wie in Berlin. Frischmilch war in Wien mit 98 Cent um 70 Prozent teurer, Weizenmehl kostete um die Hälfte mehr als in Berlin. Aber es gibt auch Produkte, die in Wien deutlich weniger kosten, z.B. Kiwis (43 Prozent billiger), Tomaten (in Wien um 37 Prozent billiger) und Marillenmarmelade (31 Prozent billiger).

(APA)

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