Wohnraum in Wien um 35 Prozent teurer als in Berlin

Das Immobilienportals Immonet.at hat die Quadratmeterpreise in Städten des deutschsprachigen Raums verglichen. In Österreich ist Eigentum in Graz am günstigsten.

Wien von oben
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In Wien kostet ein Quadratmeter Eigentum im Schnitt 4500 Euro, zeigt eine Erhebung von Immonet.at. – Die Presse (Clemens Fabry)

Eine Auswertung des Immobilienportals immowelt.at vergleicht die aktuellen Immobilienpreise in Städten im deutschsprachigen Raum: Ohne Berücksichtigung der Kaufkraft liegen die größten Schweizer Städte unangefochten an der Spitze des Rankings (siehe Grafik). Große Unterschiede gibt es in Deutschland, wo München mit 6250 Euro am teuersten ist. Da kann auch die teuerste österreichische Stadt nicht mithalten (Salzburg mit 5170 Euro). Anders schaut es bei einem Vergleich der Hauptstädte aus: Während in Wien ein Quadratmeter stolze 4500 Euro kostet, sind es in Berlin nur 3320 Euro. Anders gesagt: In Wien kostet Eigentum den Immowelt-Berechnungen zufolge um 35 Prozent mehr.

Geht es nach den aktuellen Angebotspreisen aus, kann sich ein Durchschnittsösterreicher mit einer Kaufkraft von knapp 22.600 Euro pro Jahr gerade mal fünf Quadratmeter leisten.  In den fünf größten deutschen Städten summieren sich die jeweiligen Quadratmeterpreise auf 20.540 Euro bei einer Kaufkraft von 22.239 Euro und in der Schweiz auf 43.280 Euro bei einer Kaufkraft von 42.142 Euro je Einwohner und Jahr.

In allen drei Ländern sei bei den Preisen noch Luft nach oben, so das Immobilienportal. Dies zeige ein Vergleich mit London und Paris, wo 2016 die Quadratmeterpreise bereits jenseits der 16.000 bzw. 12.000 Euro-Marke lagen.

(APA)

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