Wohnen: Preisauftrieb in Wien geringer als außerhalb

Der bundesweite Aufwärtstrend steht einem geringem Wachstum in Wien gegenüber. Insgesamt stabilisierte sich der Markt in der Hauptstadt seit dem Vorjahr deutlich.

Die Preise für Wohnimmobilien legten in den Bunderländern heuer bum 4,2 Prozent zu.
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Die Preise für Wohnimmobilien legten in den Bunderländern heuer bum 4,2 Prozent zu.
Die Preise für Wohnimmobilien legten in den Bunderländern heuer bum 4,2 Prozent zu. – (c) imago/allOver (KTH)

Der Preisauftrieb für Wohnimmobilien in Wien hat sich nach Daten der Österreichischen Nationalbank (OeNB) im zweiten Quartal beruhigt, in den anderen Bundesländern aber beschleunigt.
Nachdem sich neue Eigentumswohnung in Wien im Vorjahr um 10,1 Prozent verteuert hatten, stabilisierte sich dieser Wert nun auf rund 1,2 Prozent. Stellt man die Zahlen dem ersten Quartal dieses Jahres gegenüber legten sie aber leicht zu, um 2,4 Prozent.

In ganz Österreich nahmen die Preise im Vergleich zu 2016 um rund 4,2 Prozent "beträchtlich" zu. Dabei hielten sich Eigentumswohnungen relativ stabil und der Abwärtstrend bei den Preisen von Einfamilienhäusern außerhalb der Hauptstadt konnte mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent gebrochen werden.

Einfluss auf diese Entwicklung haben unter Anderem die Investitionen in den Wohnbau, die heuer deutlich an Dynamik zulegten. Dazu beschleunigte sich laut OeNB auch das Wachstum der Wohnbaukrediten von Privathaushalten um mehr als vier Prozent.

((APA/ Jupo))

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