„Herr Dr. Carl Marxe“ kommt nach Wien

Karl Marx war schon ein berühmter Mann, als er das revolutionäre Wien von 1848 besuchte. Er versuchte sich in der gärenden Kaiserstadt als politischer Agitator – mit überschaubarem Erfolg. Ein Auszug aus dem dieser Tage erschienenen Buch „Marx und Wien – Von den Barrikaden zum Gemeindebau“.

Wien im Revolutionsjahr 1848. Karl Marx, guter Theoretiker und Redner, konnte das Geschehen in Wien nur wenig mitbestimmen. Er war den dortigen Arbeitern zu radikal.
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Wien im Revolutionsjahr 1848. Karl Marx, guter Theoretiker und Redner, konnte das Geschehen in Wien nur wenig mitbestimmen. Er war den dortigen Arbeitern zu radikal.
Wien im Revolutionsjahr 1848. Karl Marx, guter Theoretiker und Redner, konnte das Geschehen in Wien nur wenig mitbestimmen. Er war den dortigen Arbeitern zu radikal. – (c) Nimatallah / akg-images / pictur (Nimatallah)

Auch im Revolutionsjahr verströmte die staatliche „Wiener Zeitung“ gepflegte Langeweile, sie ließ in ihren Spalten keine Aufregungen zu. Am 30. August 1848 findet man auf der Seite sechs „Meteorologische Beobachtungen an der Wiener Sternwarte“, es war heiter und windstill, die „Traunsee-Dampfschifffahrt“ schaltete ein Inserat.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.10.2017)

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