Strom wird in Oberösterreich um 5 Euro teurer
Der Energieversorger Enamo erhöht um acht Prozentpunkte. Gerechtfertig sei das dadurch, dass die letzte Preiserhöhung drei Jahre her sei. 2011 wolle man die jetzt billigen Einkaufspreise an Kunden weitergeben.
Rund fünf Euro wird der oberösterreichische Durchschnittsverbraucher mehr für Strom für das Jahr 2010 zahlen müssen. So wird Enamo-Chef Hans Zeinhofer am Samstag in mehreren Medienberichten zitiert. Zeinhofer, der mit Enamo einen Tochterbetrieb der oberösterreichischen Versorger Energie AG (EAG) und Linz AG leitet, plant damit eine Erhöhung um rund acht Prozentpunkte. 2011 soll der günstige Einkaufspreis von 2009 wieder an den Privatkunden abgegeben werden.
E-Control sieht Erhöhung nicht gerechtfertigt
Vergangene Woche hatten Gerüchte um eine Strompreiserhöhung trotz niedrigem Großhandelspreis hohe Wellen geschlagen. Es hagelte heftige Kritik von politischer Seite her. Selbst die Regulierungsbehörde E-Control schaltete sich ein, mit dem Hinweis, die Erhöhung sei nicht gerechtfertigt. Seitens Enamo rechtfertigte man sich mit dem Hinweis, dass die letzte Erhöhung bereits drei Jahre zurück liege und man in Österreich preislich immer noch im unteren Mittelfeld angesiedelt sei.
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