Opel-Aspern: Mitarbeiter streichen Sanierungsbeitrag
Die Mitarbeiter des Wiener Opel-Werks in Aspern hätten freiwillig auf 10,6 Millionen Euro jährlich verzichtet. Allerdings nur, wenn Opel von Magna übernommen worden wäre.
Nach dem Platzen des Opel-Verkaufs an Magna ist der "Solidaritätsbeitrag" der Mitarbeiter Geschichte: "Diese Zusage eines Gehaltsverzichts war an Magna gebunden", sagte Renate Blauensteiner, Arbeiterbetriebsrat im GM-Werk in Wien am Donnerstag im "WirtschaftsBlatt". Die Opel-Mitarbeiter hätten jährlich auf 265 Millionen Euro verzichtet, das österreichische Werk hätte pro Jahr 10,6 Millionen Euro beigesteuert.
Die Leitung der Opel-Mutter General Motors (GM) forderte die Belegschaft allerdings bereits auf, auch unter dem Dach von GM einen Sanierungsbeitrag zu leisten.
Der Gehaltsverzicht der Mitarbeiter war wenige Stunden bevor GM den Opel-Verkauf an Magna abgeblasen hatte, vereinbart worden.
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