Die roten Rosen aus Plastik

(c) Gerhard Zeillinger „Was brauch ich a hohes Alter?“ Frau Weinstein wird hundert. Hundert werden: vom Warten, bis es aus ist.

Vom taktischen Erröten

In der Reihe „Brüssel zartherb“: Arbeitstitel „Sex and the Valley“ – Entwurf einer Eurokraten-TV-Serie.



Warum freue ich mich nicht?

Manchmal stellte ich mir das Ende der Sowjetunion als privates Spektakel vor. Ich würde mit meinen Enkeln über die Grenze gehen und in meine Geburtsstadt, Leningrad, fahren. Einfach so. Es kam anders. Mein 1989: Erinnerungen eines Emigranten.

Fehlt nur noch Alexander

Da die Beschwörung einer Geschichte, die so doch nur Konstrukt ist. Dort der Versuch, vorhandenes Erbe gegen neues Investorenglück zu tauschen. Über Stadtlandschaften und nationale Mythen am Balkan – am Beispiel von Skopje und Sofia.

Prophet und Chamäleon

John Gray prophezeit in seiner „Politik der Apokalypse“ religiös motivierte Kriege, gar die mögliche Selbstauslöschungder Menschheit. Originell sind seine Thesen nicht.

Griffig statt konkret

Schlagworthaft: Claus Leggewie und Harald Welzer über Finanzkrise und Klimawandel.



Was ich lese: Ludwig W. Müller

Kabarettist aus Innsbruck

So ist es aber nicht

„Alix, Anton und die anderen“– ein Skandalroman? Seine Autorin, Katharina Hacker, fühlt sich durch die Art der Veröffentlichung im Suhrkamp Verlag „missachtet“. Lesen sollte man ihn allemal.

Schlaflos in Paris

Klischees, klug arrangiert: Rainer Moritz' Romandebüt.

Woher der Hasskommt

Die Demütigungen durch Generationen hinterließen ein verwundetes Gedächtnis: Jean Zieglers Plädoyer für die armen Völker ist ein politisches Pamphlet von hoher literarischer Qualität.

Traumhaft

Komisch, skurril, doppelbödig: Antonio Fian erzählt nach Träumen.

Mit der Maske nach Aventurien

„Das Schwarze Auge“ hat sich trotz seltsamer Spielutensilien und zahlreicher Rückschläge zum erfolgreichsten deutschen Rollenspiel gemausert. Heuer feiert es 25-Jahr-Jubiläum und blickt in eine spannende Zukunft.

Sechs ist wie die Tugend

Neue Fragen, alte Antworten.

Wortspielereien: Letzte Wortbrüche

Doch noch ein letztes Mal kommen wir zu unseren Wörtern zurück...

Die gläserne Arterie

Allenthalben Licht, räumliche Flexibilität, Zugänge zu einst verbauten Räumen und Öffnungen nach allen Seiten: die neue Technische Universität Wien. Ein beachtlicher, teils überwältigender Umbau.


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