Auf diese Revolution haben routinierte Schokotiger schon gewartet: Ein kakaohaltiges Naschwerk mit dem man sich nicht bekleckern kann. Der weltgrößte Schokoladenhersteller Barry Callebaut entwickelt dies gerade, wie eine Sprecherin in Zürich mitteilte und damit einen Bericht von "Spiegel Online" bestätigte.
Die Fonduefreie Zone
Chefentwickler Hans Vriens erklärte zudem, die neue Schokolade mit dem Namen "Vulcano" enthalte auch bis zu 90 Prozent weniger Kalorien. Ihr Schmelzpunkt liege bei 55 Grad Celsius. Herkömmliche Schokolade dagegen zergeht, je nach Zusammensetzung, schon ab 30 Grad.
Figurfreundliche "Tropen-Tafel"
Für Callebaut könnten sich neue Märkte, insbesondere in wärmeren Ländern, auftun. In den traditionellen Absatzmärkten Westeuropas und den USA schrumpfen die Verkäufe - auch wegen der hohen Kalorien in der Schokolade. Es ist nicht das erste Mal, dass der Versuch unternommen wird, eine "hitzefreundliche" Schokolade zu entwickeln.
Realistische Marktchancen
Bisher scheiterte es aber am Geschmack. Bekommt Barry Callebaut dieses Problem noch in den Griff, könnte die Erfindung in heißeren Gegenden realistische Marktschancen haben. China, Indien und Süd-Europa würden sich anbieten, da der Vertrieb von Schokolade dort ohne der Investition einer teuren Kühlanlage unmöglich ist.


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