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Toast im Test: Billig ist besser

21.10.2009 | 13:00 |   (DiePresse.com)

Geschnittenes Brot ist anfälliger auf Schimmelbefall, dass zeigt auch ein neuer Test des Magazins "Konsument". Zwei von zwanzig Produkten sind im Test durchgefallen. Schimmelpilzgifte gelten als kleineres Übel.

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Kaum mit Schimmelpilzgiften belastet, dagegen gibt es aber gelegentlich Probleme mit Schimmelbefall, so lautet das Fazit des "Konsument"-Tests von insgesamt zwanzig Toastbroten verschiedener Sorten. Untersucht wurden Weizen-, Butter-, Vollkorn- und Mehrkorntoast auf Schimmelpilzgifte, Hefen und Schimmelpilze sowie auf deren Geschmack. Acht Produkte erhalten ein "sehr gut". "Nicht zufriedenstellend" hagelt es dagegen für Super Sandwich Weizenbrot und Breadies Butter Toast - aufgrund von Schimmelbefall.

Die weiße Gefahr

Dass Toastbrot verpackt und in Scheiben geschnitten in die Regale kommt ist zwar praktisch, durch die große Angriffsfläche ist es aber stark anfällig für Schimmel. Zwei Testprodukte wurden wegen Schimmelbefall am Ende der Mindesthaltbarkeitsfrist mit "nicht zufriedenstellend" beurteilt. "Vor dem Verspeisen daher sorgfältig Scheibe für Scheibe überprüfen. Schimmelt das Brot an nur einer Stelle, sicherheitshalber die ganze Packung wegwerfen", rät "Konsument"-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck.

Billig ist besser

Waldherr VKBio-Dinkeltoast wies wiederum einen hohen Gehalt an Hefen auf, was auf einen beginnenden Verderb hinweist. Auch bei der Verkostung schnitt es schlechter ab als die Mitbewerber, was letztlich nur ein "durchschnittlich" einbrachte. Mit 88 Cent pro 100 Gramm ist das Toastbrot von Waldherr zugleich das teuerste im Test. "Gute" oder gar "sehr gute" Toastbrote konnten die Tester dagegen bereits um 10 Cent pro 100 Gramm ausfindig machen.

Gifte liegen weit unter der Höchstgrenze

Zudem wurden die Toastbrote auf Schimmelpilzgifte, genauer gesagt auf die Fusarientoxine Deoxynivalenol und Zearalenon, untersucht. Getreide kann schon auf dem Feld von Bodenpilzen (Fusarien) befallen werden, die dann giftige Stoffwechselprodukte bilden können. Zearalenon wurde in keinem Toastbrot nachgewiesen. Deoxynivalenol verursacht in hohen Dosen Übelkeit und Erbrechen. Die festgestellten Belastungen bei einigen getesteten Produkten lagen aber weit unterhalb der gesetzlichen Höchstgrenze.

Hier finden Sie mehr zu diesem Thema.

(Ag.)

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