Die italienische Modegruppe Versace wird ein Viertel ihrer Stellen streichen. Im Rahmen eines Umstrukturierungsplans werden auf internationaler Ebene 350 Jobs wegrationalisiert, heißt es in einer Presseaussendung des Unternehmens vom Mittwoch. Mit diesen Maßnahmen will Versace den Angaben zufolge die Effizienz erhöhen und 2011 wieder in die Gewinnzone gelangen.
Auf dem Sanierungsplan stehen eine Umstrukturierung der Filialkette sowie deutliche geringere Kosten und Investitionen. Das Unternehmen hatte kürzlich seinen Rückzug aus Japan angekündigt, in dem Versace seit 28 Jahren präsent war. Die Maßnahme wurde den Unternehmensangaben zufolge wegen des starken Konsumrückgangs in dem asiatischen Land ergriffen. Im Juli hatte der Konzern bereits drei der vier Versace-Boutiquen in Japan geschlossen.
Prada: Kurzarbeit aber "nicht in der Krise"
Schwierig ist die Lage auch bei der italienischen Modegruppe Prada. 250 Mitarbeiter sind seit Anfang Oktober auf Kurzarbeit. Die Maßnahme betrifft ein toskanisches Schuh- und Taschenproduktionswerk, in dem 3.000 Personen beschäftigt sind. "Wegen des Nachfragerückgangs haben wir vorübergehend 250 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, doch Prada steckt nicht in der Krise", erklärte ein Firmensprecher italienischen Medienberichten zufolge.
(Ag.)


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