Der deutsche Modekonzern Hugo Boss blickt auf ein schwaches drittes Quartal zurück. Der Konzern legte am Montag in Metzingen entsprechende Zahlen vor. Hugo Boss macht die Wirtschaftskrise und die damit verbundene Kaufzurückhaltung der Verbraucher schwer zu schaffen. Vor allem in Osteuropa und in einigen südeuropäischen Märkten läuft das Geschäft schlecht.
Der Konzern schließt deshalb unrentable Läden. 40 Geschäfte mit rund 150 Mitarbeitern hat es bereits getroffen. Darüber hinaus sollen die einzelnen Modemarken des Konzerns stärker voneinander abgegrenzt und die Kollektionen ausgedünnt werden.
In den Monaten Juni bis August sank der Umsatz von 533 auf 450,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verringerte sich von 108 auf 73,4 Mio. Euro.
(APA)


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