Für Schaulustige:
Schauspiel Frankfurt: Von der reellen Bühnengröße her hat Frankfurt die größte Bühne Deutschlands. Eine Herausforderung für den neuen Intendanten Oliver Reese.
Museum für Moderne Kunst. Neben Städel und Schirn Kunsthalle ist das Museum für Moderne Kunst, ein Hans-Hollein-Bau, das dritte im Bunde der großen Frankfurter Kunstmuseen. Das MMK zeigt Pop-Art, Installationen und Performances.
Liebieghaus am Museumsufer. Skulpturen aus fünf Jahrtausenden sind hier vor dunkelgrünen, blauen, roten und grauen Wänden ins Licht gesetzt. Im Café gibt’s im Jugendstilambiente selbst
gebackenen Kuchen.
Zum Entspannen:
Palmengarten. Meterhohe Palmen neben rauschenden Wasserfällen versetzen in die Tropen. Während der Open-Air-Saison locken Liegestühle zwischen den je nach Jahreszeit blühenden Gärten zum Relaxen.
Zum Ausgehen:
Velvet-Club: Wer House liebt, ist hier richtig. Andere auch. Der Club im Herzen der Innenstadt zieht die unterschiedlichsten Szenegänger an. Hier, neben Oper und Europäischer Zentralbank, kann man nach Reservierung sogar speisen. Im Clubbereich wird gechillt, an der gigantischen Bar gibt’s über 100 verschiedenen Cocktails. Donnerstags treffen sich die InnenstadtWorkoholics hier schon ab 18 Uhr zur After-Work-Session.
22nd Lounge & Bar. Die Alte Oper zu Füßen, die Finanztürme Frankfurts im Blick: Damit lockt die 22nd Lounge und Bar im Obergeschoß des „Eurotheum“. Im gläsernen Außenaufzug geht’s im
Nu von null auf 22. In schwarzen Clubsesseln vor kupferfarbigen Wänden klingt hier der Tag im edlen Ambiente aus, bei Cool Jazz, einem Cocktail und natürlich dem Blick auf die nächtlich
beleuchtete Skyline.
Zum Übernachten:
Villa Oriental: Schon von außen signalisieren die zinnoberrote Fassade, die verschnörkelten Fens-terbögen und schmiedeeisernen Balkongittern: Orient! „Das Hotel wurde nicht orientalisch dekoriert, es ist orientalisch“, sagt Hotelier Alexander Gorjinia. Für Gestresste das Highlight: der Kasten mit Fenstern mitten in jedem Raum. Neben allem Märchenhaften verfügen die 24 Zimmer in dem Viersternehaus über WLAN-Technik.
Fleming’s Deluxe am Eschenheimer Tor. So hip können ehemalige Büroimmobilien sein. Das bislang einzige Fünfsternehotel unter den Fleming’s-Häusern, mit 112 Zimmern direkt am Eschenheimer Tor, wartet mit einem öffentlichen Paternoster auf. Damit erreichen nicht nur Weltstars wie Anastacia oder Bundeskanzlerin Angela Merkel das Restaurant in der siebten Etage. Auch für Nichtgäste ein Muss: der Sundowner auf der Hotelterrasse.
Hotel Nizza. Als das kleine Hotel mit den 26 Zimmern 1993 eröffnete, standen vor allem Schauspieler und Kulturschaffende auf der Gästeliste. Auch heute noch erhalten Künstler sogar zu Messezeiten Sonderpreise. Von Plüsch und Plastik halten die Besitzer wenig, die Zimmer mit Parkettfußböden sind geradlinig schnörkellos eingerichtet. Von Frühjahr bis in den Herbst ist der Dachgarten mit Skylineblick ein grünes Refugium im Stadtgetümmel.
Designhotels: The Pure und Roomers
Zum Schlemmen:
King Kamehameha Suite. Unter dem Dach einer his-torischen Villa speist man im säulenumkränzten Atriumrestaurant. In der Lounge sorgen gelegentlich DJs für Chill-out-Atmosphäre, nur wenige Schritte trennen von der Bar.
Hessische Küche, aufgepeppt: Fichtekränzi. Neben echter Frankfurter Küche gibt es in dem historischen Apfelweinlokal auf der Speisekarte auch anderes Deftiges und neben Apfelwein auch etliche „echte“ Weine.
Depot 1899. Im neuen Glanz erstrahlt das großzügige ehemalige Straßenbahndepot, statt Zügen rasten in dem roten Backsteinbau neuerdings durstige und hungrige Gäste. Die hessischen Tapas kommen nett in kleinen Einmachgläsern daher, für Nicht-Apfelweintrinker gibt es auch Bier vom Fass.
Zum Shoppen:
Goethestraße. Frankfurts Fifth Avenue ist nur wenige hundert Meter lang, aber edel. Ob bei Gucci, Salvatore Ferragamo oder Versace, hier gibt es Haute Couture vom Feinsten, zu ebensolchen Preisen. MyZeil. Unter einem spektakulären Glasdach reiht sich seit wenigen Monaten im neuen Shoppingcenter My Zeil auf 50.000 Quadratmetern und acht Etagen Geschäft neben Geschäft. Der GastroBoulevard in der vierten Etage lockt mit internationaler Küche zum Verschnaufen.
Zum Lesen:
Frankfurt-Guide von Simone Spohr - „Willkommen in Frankfurt – Der kompakte Stadtführer für Besucher, Neuankömmlinge und Wiederentdecker“. 196 Seiten, flexibles Hardcover, ca. 160 Abbildungen; zwölf Euro.
Tipps: Inside Frankfurt
08.10.2009 | 19:18 | (Die Presse - Schaufenster)


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