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Vorstellung: Karin Maria Pfeifer

15.10.2009 | 17:09 |  von Johanna Hofleitner (Die Presse - Schaufenster)

Eine "desperate Artwife" lädt in ihr Atelier und zeigt, was man mit Comicfiguren so alles anstellen kann.

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„Das „Frauenthema, die permanente Suche nach der eigenen Identität, die Genderproblematik, die eigene Position als Frau in der Gesellschaft und in der Kunst . . .“ Karin Maria Pfeifer hält kurz inne in der Aufzählung der Themen, die sie in ihren Fotografien, Videos, Bildern und Installationen aufgreift, und fasst zusammen: „Es sind globale Fragen, denen ich in meiner Arbeit immer mit Ironie, Humor und einem Augenzwinkern begegne.“ Dafür lässt die künstlerische Autodidaktin mit abgeschlossenem Medizinstudium gerne Figuren aus der Comic- oder Märchenwelt auftreten – Donald Duck zum Beispiel, Kermit, Micky Maus, Biene Maja – gelegentlich auch schon mal gemeinsam in ein und demselben Szenario.

Die konsequente Arbeit in Serien ist dabei Konzept. „Die Menge verstärkt die Wirkung“, sagt sie. Ein Grundsatz, an dem Pfeifer auch im Künstlerinnenalltag festhält – etwa bei den Treffen und Ausstellungen mit dem Künstlerinnenkollektiv „Desperate Artwives“: „Jede von uns macht ihr Ding, und wir stehen durchaus in einem Konkurrenzverhältnis zueinander. Dennoch wissen wir: Gemeinsam sind wir stärker“.

Zu sehen bei den NÖ-Tagen der offenen Ateliers, 17., 18. 10. Programm unter: kulturvernetzung.at; karinmariapfeifer.at

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