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Randerscheinung: Telefonieren mit Dominic Heinzl

10.09.2009 | 21:12 |  von Florian Asamer (Die Presse - Schaufenster)

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In den Wiener Weinbergen gibt es Rebstöcke, die vom jeweiligen Winzer einer berühmten Persönlichkeit gewidmet wurden. George Bush junior steht da zum Beispiel in einer Reihe mit Wolfgang Schüssel senior und Jungkanzler Werner Faymann. Nebeneinander auch: Benedikt XVI., Monsignore Gänswein, Kardinal Christoph Schönborn, Dominic Heinzl und Barack Obama. Eine wilde Mischung. Wobei die Huldigung an den Gesellschaftsjournalisten dem Winzer wohl mehr praktischen Nutzen bringen dürfte als sein Tribut an den amerikanischen Präsidenten. Ein wenig weiter steht noch ein Schild, das in Richtung Donaukanalweg weist, wobei das „Donauk“ wenig inspiriert übersprayt wurde. Dabei kann so etwas auch lustig sein: In der „Presse“ wurde einmal bei der Seitenüberschrift „Weiterbildung“ das W versehentlich durch ein Bild verdeckt. Und in der Wolf-Haas-Verfilmung „Der Knochenmann“ ist bei Bad Gleichenberg das G weggelassen worden.

Mit Dominic Heinzl hätte ich übrigens fast einmal telefoniert. Als er noch den „Treffpunkt Ö3“ moderierte. Ich habe als Kind nämlich dort angerufen, um mir ein Lied zu wünschen („Words“ von F. R. David, was besonders sinnlos war, weil die Schnulze damals ohnehin den ganzen Tag im Radio gespielt wurde). Zu meiner Überraschung bin ich durchgekommen, wurde nach meiner Nummer gefragt, man werde mich gleich zurückrufen, damit ich den Wunsch auf Sendung äußern könne. Nachdem ich aufgelegt hatte, war ich aber so nervös, dass ich noch schnell wohin wollte, bevor mich Ö3 (!) zurückruft. Das Läuten habe ich dann nur vom Badezimmer aus gehört, ich habe es nicht mehr rechtzeitig bis zum Telefon geschafft. Wahrscheinlich hätte ich sonst längst auch meinen eigenen Weinstock. Neben Barack Obama zum Beispiel.

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