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Uhren: Métiers d’Art – Les Masques

11.06.2009 | 17:23 |  von Alexander Linz (Die Presse - Schaufenster)

Vacheron Constantin präsentierte vor wenigen Tagen in New York im Metropolitan Museum of Art als krönenden Abschluss das dritte und zugleich letzte Quartett der Kollektion „Métiers d’Art – Les Masques“.

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Drei Jahre Arbeit, zwölf miniaturisierte Masken, insgesamt 300 außer­ge­wöhnliche Zeitmesser, verteilt auf jeweils 25 Sets zu vier Uhren: Das ist, zusammengefasst, jener Super­lativ, den die altehrwürdige Genfer Uhrenmanufaktur handwerklich erschaffen hat. Wir hatten im „Uhrenjournal“ bereits über ­diese superben Uhren berichtet und stellen Ihnen hier die letzten vier Meisterstücke dieses Reigens vor. Inspiriert von der Sammlung der Masken des Musée Barbier-Mueller für „primitive“ Kunst in Genf, hat Vacheron Constantin in den vergangenen Jahren echte Kunstwerke im Miniaturformat geschaffen.

Dafür verkleinerte man je vier Masken, ausgesucht von der Familie Barbier-Mueller und CEO Juan-Carlos Torres von Vacheron Constantin, so drei­dimensional wie möglich und positionierte sie „schwebend“ in einem Zeitmesser der Manufaktur über dessen Zifferblatt.

Begehrenswert. Monique Barbier-Mueller war zur Präsen­tation der neuesten vier Uhren und zur Eröffnung der Ausstellung „African and Oceanic Art from the Barbier-Mueller Museum“ im Metroplitan Museum of Art eigens nach New York angereist. Sie konstatierte in einer sehr emotionalen Ansprache beim Galadiner, dass sie es nicht für möglich gehalten hätte, dass die Kunsthandwerker von Vacheron Constantin die Masken der von ihrem Vater Josef Mueller initiierten Sammlung so authentisch würden verkleinern können.

Es ist auch genau jenes Savoir-faire, das diese­ Kollektion von Uhren so einzigartig und begehrenswert macht, denn noch nie zuvor wurde Ähnliches realisiert. Für das letzte Set wurden Masken der Insel Lombok vom Volk der Sasak, aus Tibet die Gesichtsmaske „Zangs-’Bag“, aus Mexikos Bundesstaat Guerrero die Anhängermaske der Mezcala-Kultur und aus Westgabun die Ngontang-Maske des Volkes der Fang ausgewählt.

Die letzte Edition besteht wiederum aus einem Viererset, welches insgesamt nur 25-mal gefertigt werden wird. Somit erblicken die letzten 100 von insgesamt 300 Ausnahmezeitmessern das Licht der Welt. Setpreis: ca. 328.000 Euro. Und zu guter Letzt noch ein Tipp: Sollten Sie demnächst in New York sein, dann verabsäumen Sie es nicht, die oben erwähnte Ausstellung zu besuchen. 

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