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Uhren: Monaco

03.09.2009 | 17:53 | von Alexander Linz (Die Presse - Schaufenster)

In Paris wurde im Beisein etlicher Rennsportgrößen der Geburtstag einer tickenden Legende gefeiert. Vor 40 Jahren zeigte und verkaufte Heuer erstmals die "Monaco".

Die Monaco“, die am 3. März 1969 gleichzeitig in Genf und New York eingeführt wurde, eroberte die Welt der Uhrmacherei im Sturm. Das für damalige Verhältnisse provokante Design der Uhr mit ihrem feuerroten Chronografenzeiger, dem metallblauen Zifferblatt, gewölbten Saphirglas und großen, quadratischen Gehäuse bedeutete einen klaren Bruch mit der konventionellen Ästhetik im Uhrendesign. Genial war auch die Konstruktion des Gehäuses selbst, denn es gewährleistete eine absolute Wasserdichtheit des Chronografen – zu jener Zeit eine Weltneuheit bei einer quadratischen Uhr. Im Inneren tickte das heute unter Liebhabern und Sammlern gesuchte „Calibre 11 Chronomatic“ mit dem dezentral angeordneten Mikroaufzugsrotor.   

Zur Geburtstagsfeier der „Monaco“ in der Maison Blanche in der Avenue Montaigne in Paris gaben sich neben den vielen geladenen Gästen und Kunden der Uhrenmarke etliche Rennsportgrößen die Ehre. Unter ihnen: Lewis Hamilton, Jacques Lafitte, Michèle Mouton, Alain Prost und Alexander Wurz. Es war ein denkwürdiger Moment und der runde Geburtstag einer Uhr, die Rennsportgeschichte geschrieben hat.

TAG-Heuer-CEO Jean-Christophe Babin zum „Schaufenster“: „Für ‚Le Mans‘ ließ sich Steve McQueen von seinem Freund Jo Siffert inspirieren, dem legendären Schweizer Rennfahrer, der 1969 als erster Fahrer von einer Uhrenmarke gesponsert wurde, nämlich von Heuer. Die Heuer-‚Monaco‘ war gerade eingeführt worden und McQueen war so beeindruckt, dass er darauf bestand, sie in dem Film zu tragen. Die ‚Monaco‘ wurde so zum bevorzugten Chronografen der Rennsport- und Modewelt – auch dies war damals eine Weltneuheit.“


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