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Akademie: "Verschärfte Maßnahmen" werden diskutiert

23.10.2009 | 16:31 |  (DiePresse.com)

An der Akademie der Bildenden Künste werden "verschärfte Maßnahmen" diskutiert, nachdem Rektor Stephan Schmidt-Wulffen am Donnerstag die Leistungsvereinbarungen mit dem Wissenschaftsministerium unterschrieben habe.

An der Akademie der Bildenden Künste werden  "verschärfte Maßnahmen" diskutiert, nachdem Rektor Stephan Schmidt-Wulffen am Donnerstag die Leistungsvereinbarungen mit dem Wissenschaftsministerium unterschrieben habe, so Streikorganisatorin Martina Pfingstl. "Unsere Forderungen wurden nicht erfüllt, die Besetzung bleibt aufrecht. Es könnte zu weiteren Unannehmlichkeiten für das Rektorat kommen."

Der Rektor habe das für die Besetzung verantwortliche Komitee "teilweise im Unklaren gelassen bzw. in die Irre geführt", beklagte Pfingstl. So seien vor allem die Studenten des künstlerischen Lehramts erbost, weil für dieses die Umstellung auf die Bachelor/Master-Stuktur in den Leistungsvereinbarungen verankert sei.

Kritik übte sie auch an der Österreichischen Hochschülerinnenschaft (ÖH): Diese beschränke sich auf das Verwalten einer "Scheindemokratie", die aktuellen Proteste auch an der Uni Wien seien nur deshalb zustande gekommen, weil sich verschiedene Kleingruppen verschiedener Unis zusammengetan hätten. "Es funktioniert, weil es nicht über die ÖH-Ebene läuft."


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