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ÖH sammelt Beschwerde-Mails von Studenten

17.11.2009 | 14:09 |  (DiePresse.com)

Für den geplanten Hochschuldialog sammelt die ÖH Beschwerden über Studienbedingungen.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) sammelt anlässlich des heutigen Internationalen Studententags Mail-Beschwerden von Studierenden. Unter mailto:hierbrennts@oeh.ac.at können sie deponieren,"wo konkret in ihrem Studium der Schuh drückt", so ÖH-Chefin Sigrid Maurer in einer Aussendung. Die Ergebnisse sollen beim vom Wissenschaftsministerium geplanten Hochschuldialog am 25.11. eingebracht werden.

Die Vorbildwirkung der österreichischen Studenten strich der Grüne Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald hervor. "Die Studierenden in Österreich führen mittlerweile einen beispiellosen internationalen Protest an, dem jeder Erfolg zu wünschen ist", so Grünewald. Die "Bildungsmisere" an den Universitäten habe in Österreich ein Ausmaß erreicht, "das jeder Beschreibung spottet. Noch dazu schlafen die verantwortlichen Herren Faymann und Pröll." Derzeit werde versucht, "einen Flächenbrand mit dem Gartenschlauch zu löschen", so Grünewald. Stattdessen forderte er für die Universitäten heuer 200 Millionen Euro und zwei Milliarden Euro in den nächsten Jahren.


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