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Einfach zu dünn:"Brigitte" zeigt keine Profimodels mehr

06.10.2009 | 16:05 |  (DiePresse.com)

"Hohle Wangen, herausstehende Knochen, Kleidergröße Null": Dem will "Brigitte" jetzt etwas entgegensetzen - und zwar "richtigen Frauen". Profimodels wird man in der Zeitschrift keine mehr sehen.

Die Frauenzeitschrift "Brigitte" startet eine neue Initiative, sie nennt sich "Ohne Models", kostet wenig und würdigt Kurven. Der Chefredakteur hat die Nase nämlich gestrichen voll: Andreas Lebert kann die Magermodels nicht mehr sehen und verbannt sie deshalb aus seiner Zeitschrift. Ab 2010 dürfen nur noch "richtige Frauen" ins Heft, was so viel bedeutet wie "Brigitte" beauftragt ab dem kommenden Jahr keine Profimodels mehr.

"Hohle Wangen, herausstehende Knochen, Kleidergröße Null", damit ist jetzt Schluss. In den Fotostrecken werden nur noch "Studentinnen, Buchhändlerinnen, DJanes, Köchinnen und Unternehmerinnen" zu sehen sein, wird Lebert auf der Onlineseite der "Süddeutschen Zeitung" zitiert. Dabei soll Alter und Kleidergröße keine Rolle spielen, die Identität der Alltagsmodels wird entscheidend sein.

"Wir wissen, Schönheit und Attraktivität hat viele Gesichter, nicht nur dieses Gesicht, das in einer relativ engen Branche als schön definiert wird", erklärt Lepert per Videobotschaft auf "brigitte.de". Hier sehen sie wer außerdem noch in Frage käme.

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