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Lagerfeld: Runde Frauen will niemand sehen

12.10.2009 | 11:26 |  (DiePresse.com)

Der deutsche Modezar Karl Lagerfeld findet die Debatte über zu dünne Models völlig "absurd". Was seine eigene Figur angeht, hat er auch sehr fixe Vorstellungen.

Karl Lagerfeld findet die Debatte über zu dünne Models "absurd". "Da sitzen dicke Muttis mit der Chips-Tüte vorm Fernseher und sagen, dünne Models sind hässlich", zitiert ihn das Nachrichtenmagazin "Focus". Die Welt der schönen Kleider habe aber schließlich mit Träumen und Illusionen zu tun, verteidigt der 71-jährige Modeschöpfer die hungrigen Gesichter vom Laufsteg. Runde Frauen wolle da niemand sehen.

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Mit dieser Einstellung ist Lagerfeld nicht allein, der Designer John Ribbe bezeichnete den Streit um die Hungerhaken als hysterisch. Mit dem Abnehmwahn an sich, sammelte Lagerfeld selbst schon eine Menge Praxiserfahrung. 42 Kilo nahm er in nur 13 Monaten mit einer "3 D-Diät" ab. Danach wog er 2002 nur noch 60 Kilogramm. Seine Dior-Anzüge trägt der Designer in Kleidergröße 48/46 und solange die passen, wird er nicht unrund.

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Immer wieder wird kritisiert, dass die Modebranche zu dürre Frauen zeige. Zuletzt hatte jedoch die Frauenzeitschrift "Brigitte" für Aufsehen gesorgt, als sie ankündigte, keine Profimodels mehr zeigen zu wollen und Mode künftig an Frauen mit normaler Figur zu präsentieren.


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