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Bevölkerung macht (vielleicht) mit

21.10.2009 | 18:28 |  (Die Presse)

Die Bundesländer sind großteils für die Immunisierungskampagne vorbereitet.

WIEN (APA). Die Immunisierung gegen die Neue Grippe beginnt am 27.Oktober österreichweit mit Impfungen für das Gesundheitspersonal, die restliche Bevölkerung mit Fokus auf Risikopatienten ist ab 9. November dran. In den Bundesländern sind die Pläne für die Massenimpfung großteils fertig:

In der Steiermark wird es insgesamt 20 Stellen geben, bei denen sich sowohl Gesundheitspersonal als auch Bevölkerung immunisieren lassen können. Es ist dies das Magistrat Graz, die Landessanitätsdirektion und 17 Bezirkshauptmannschaften inklusive der Expositur Gröbming. Hinzu kommt ab 9.November die Steirische Gebietskrankenkasse.

In Salzburg übernimmt die Gebietskrankenkasse (SGKK) die Impfung der Bevölkerung. Aufgrund personeller Beschränkungen stehen die genauen Impfzeiten noch nicht fest. Die Ärzte müssen noch organisiert werden. In der SGKK-Zentrale in der Stadt Salzburg wird bis 18. Dezember an den Vormittagen geimpft.

Im Burgenland soll innerhalb von zwei Wochen zunächst das 8000 Personen umfassende Gesundheitspersonal geimpft werden. Für die Bevölkerung werden Impfterminals in den sieben Bezirkshauptmannschaften sowie im Ambulatorium der Gebietskrankenkasse in Eisenstadt eingerichtet. Zunächst wird die Impfung an einem Tag pro Woche angeboten. Nach Bedarf wird ausgeweitet.

Das Kärntner Gesundheitspersonal soll hauptsächlich in den eigenen Anstalten geimpft werden. Für die Versorgung der Bevölkerung ist die Detailplanung noch nicht abgeschlossen. Impfzentren werden unter anderem das Klagenfurter Gesundheitsamt und die Villacher Außenstelle der Gebietskrankenkasse sein. In jeder der zehn Bezirksstädte soll es ein öffentliches Impfzentrum geben.

Die Wiener Bevölkerung kann sich in 21 Impfstellen immunisieren lassen. Diese werden in Außenstellen der Wiener Gebietskrankenkasse bzw. in Einrichtungen des Magistrats zu finden sein.

In Oberösterreich wird die Impfung zunächst rund 55.000 Gesundheitsbediensteten angeboten. Je nach Bedarf werden die Vakzine-Dosen dann für die Bevölkerung an die Bezirkshauptmannschaften, Magistrate und Außenstellen der Gebietskrankenkasse verteilt.

Auch in Niederösterreich wird das Spitalpersonal an der jeweiligen Dienststellen geimpft, das gilt auch für Rettungsmitarbeiter. Der vom Gesundheitsministerium dem Bundesland anteilsmäßig zugeteilte Impfstoff lagert zentral bei der Firma Herba und wird von dort über Anweisung der Landessanitätsdirektion auf die einzelnen Impfstellen entsprechend dem erhobenen Bedarf zugeteilt.

In Vorarlberg wird die Impfung rund 10.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen angeboten. In den 22 Vorarlberger Sanitätssprengeln wird es insgesamt 27 Impfstellen geben. Die ersten 16.000 Dosen trafen am Dienstag ein, weitere wöchentliche Lieferungen von 8.000 Einheiten sind vorgesehen.

In Tirol hat am Dienstag das Verteilen des Impfstoffes an die einzelnen Bezirke begonnen. Ab nächster Woche soll die Impfung der rund 15.000 Beschäftigten in den Gesundheitsberufen in den jeweiligen Krankenanstalten planmäßig starten. Genaue Pläne zur Versorgung der Bevölkerung liegen noch nicht vor.


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