diepresse.com

Textversion
Home | Politik | Wirtschaft | Panorama | Kultur | Leben | Tech | Science | Sport | Bildung | Gesundheit | Rechtspanorama | Spectrum

Artikel drucken

Jacksons Arzt gibt Unterlagen nicht heraus

13.07.2009 | 17:05 |  (DiePresse.com)

Zwei Ärzte und eine Spritze mit Narkosemittel stehen im Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen zu Michael Jacksons Tod. Ein Mediziner soll Akten zurückgehalten haben. Der andere steht im Verdacht, Jackson seine letzte Injektion verabreicht zu haben.

Bei ihren Ermittlungen zur Todesursache von Michael Jackson bekommt die Polizei offenbar nicht die volle Unterstützung der Ärzte des Popstars. Jacksons Hautarzt und langjähriger Vertrauter, Dr. Arnold Klein, soll der Aufforderung nach Herausgabe aller Unterlagen über seinen prominenten Patienten bisher nur teilweise nachgekommen sein. Das schreibt der Internetdienst tmz.com, der als erster über Jacksons Tod berichtete.

Im Mittelpunkt der polizeilichen Untersuchung stehe aber der Leibarzt Conrad Murray, der den Popstar nach seinem Kollaps am 25. Juni wiederzubeleben versucht hatte, berichtete tmz.com unter Hinweis auf Informationen aus Ermittlerkreisen.

Demnach gebe es Anzeichen dafür, dass Murray dem medikamentensüchtigen Sänger das Narkosemittel Propofol verschafft hat, das nur zur Anästhesie in Krankenhäusern verabreicht werden darf. Laut tmz.com liegt den Ermittlern Beweismaterial vor, nach dem Jackson kurz vor seinem Herzversagen eine Propofol-Injektion erhalten hatte. Auch dafür, dass Dr. Murray ihm die Spritze gab, soll es Beweise geben.

Verdächtig kommt den Ermittlern weiterhin vor, dass der Leibarzt 20 Minuten von Jacksons Kollaps bis zum Notruf verstreichen ließ. Da Dr. Murray die genaue Adresse des von Jackson gemieteten Hauses nicht bekannt war, vergingen schließlich 30 Minuten, bis die Notrufzentrale über den Ruf 911 alarmiert und um sofortige Hilfe gebeten wurde, schreibt der Internetdienst.

Am Montagabend hätte in London eigentlich Jacksons Comback-Konzertserie beginnen sollen. Für die 50 Auftritte waren rund eine Million Eintrittskarten verkauft worden.

 


Home | Politik | Wirtschaft | Panorama | Kultur | Leben | Tech | Science | Sport | Bildung | Gesundheit | Rechtspanorama | Spectrum

© DiePresse.com