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Konzertveranstalter veröffentlicht Jacksons letzte Fotos

30.06.2009 | 12:42 |  (DiePresse.com)

Probenfotos für seine "This Is It!"-Comeback-Tour zeigen den "King of Pop" zwei Tage vor seinem plötzlichen Tod. Augenzeugen berichten "Michael war in guter Form wie seit Jahren nicht mehr. Er lachte und scherzte".

Michael Jackson hat kurz vor seinem Tod noch eifrig für sein geplantes Comeback geprobt und dabei äußerlich einen fitten Eindruck gemacht. Der Konzertveranstalter AEG live veröffentlichte am Dienstag Probenfotos des 50-Jährigen, wie er im Staples Center in Los Angeles noch zwei Tage vor seinem plötzlichen Herzversagen singt und tanzt. Im Hintergrund der am 23. Juni aufgenommenen Bilder ist der Schriftzug "This is it" zu sehen - das Motto seiner in London geplanten Konzertserie.

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"Der magische Jackson war zurück"

Der Konzertveranstalter hatte 46 Konzerte für die Comeback-Serie "This Is It!" in der Londoner O2-Arena angesetzt. Augenzeugen der Proben in Los Angeles schilderten in Medienberichten vom Dienstag ihre Begeisterung. "Michael war in guter Form wie seit Jahren nicht mehr. Er lachte und scherzte mit den Tänzern. Er schien so viel Energie zu haben. Es ist kaum zu glauben, dass er 48 Stunden später tot war", zitierte die britische Zeitung "The Sun" einen nicht näher genannten Zeugen. Fotograf Kevin Mazur sagte: "Als er die Bühne betrat, war ich begeistert, dass der magische Michael Jackson zurück war."

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Konzertkartenpreise werden erstattet

Die Eintrittskarten für die geplanten Jackson-Konzerte in London will der Veranstalter voll erstatten. Da Jackson "zu Lebzeiten seine Fans liebte, obliegt es uns, sie mit derselben Ehrfurcht und Achtung nach seinem Tod zu behandeln", sagte der Chef des Konzertveranstalters AEG Live, Randy Phillips. Die Karteninhaber sollen am Mittwoch auf der Internetseite michaeljacksonlive.com weitere Informationen erhalten.

Phillips äußerte sich nicht über den finanziellen Schaden, den der Ausfall für die Unternehmensgruppe bedeutet. Der Verlust durch den Einnahmeausfall mit Karten, Fanartikeln, Werbung und anderer Exklusivvermarktung wird auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt. Insgesamt wurden 800.000 reguläre Eintrittskarten verkauft. Etliche Fans hatten sich Tickets über Internetauktionen von Privatanbietern und Zwischenhändlern besorgt. Weitere 200.000 VIP-Tickets und Reisebuchungen hatten dritte Dienstleister angeboten.

 


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