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Entführter Anwalt: Ermittlungen auch auf Russland ausgeweitet

05.08.2012 | 18:21 |  (Die Presse)

Die Beamten des Bundeskriminalamtes suchen im Rahmen der Ermittlungen zum Verschwinden des Wiener Wirtschaftsanwalts Erich Rebasso in Moskau zwei Männer, die einen am Tatort gesehenen Wagen mieteten.

Wien/Red. Im Rahmen der Ermittlungen zum Verschwinden des Wiener Wirtschaftsanwalts Erich Rebasso sind nun zwei Beamte des Bundeskriminalamts nach Moskau gereist. Sie sind auf der Suche nach zwei Männern, die einen Wagen angemietet haben, der am Tatort gesehen worden ist.

Rebasso dürfte Freitag vor einer Woche in der Tiefgarage nahe seiner Kanzlei in der Innenstadt niedergeschlagen worden sein. Einer der Männer fuhr mit Rebassos Mercedes aus der Garage, der zweite Mann im Mietwagen hinterher. In beiden Fahrzeugen wurden Blutspuren des Anwalts gefunden. Die zwei Männer haben sich beim Anmieten des Autos mit russischen Pässen ausgewiesen. Ob diese Dokumente echt sind, soll jetzt geklärt werden, so Polizeisprecher Roman Hahslinger.

Aus der Bevölkerung sind bisher keine brauchbaren Hinweise eingegangen. Keiner hat die Entführung und das Abstellen des Mercedes des Anwalts auf einem Parkplatz in Simmering mitbekommen. Dort gab es zwar Videokameras an der Stelle, an der der Wagen stand, diese waren aber nicht einsichtig.


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