Keine Atempause gibt es für Niederösterreichs Feuerwehren: Aufgrund starker Regenfälle waren am Freitagnachmittag erneut 1.100 Einsatzkräfte im Einsatz - diesmal in den Bezirken Krems, Horn und Melk. Dramatisch war die Situation in Spitz an der Donau.
NÖ: 73 Feuerwehren im Einsatz
Nach Angaben von Landesfeuerwehrsprecher Thomas Neuhauser wurden Straßen überflutet und Keller unter Wasser gesetzt. Die durch die Wachau führende B3 musste zwischen Krems und Melk gesperrt werden, zwischen Mühldorf und Spitz soll die Fahrbahn durch die Wassermengen teilweise weggerissen worden sein.
Insgesamt waren am frühen Abend - bei steigender Tendenz - 73 Feuerwehren im Einsatz, davon allein 30 in Spitz. Dort war die Situation ähnlich wie beim jüngsten Donau-Hochwasser vor wenigen Tagen. Allerdings kam das Wasser diesmal von der anderen Seite, nämlich von drei Bächen. Der Ortsteil Hinterhaus stand unter Wasser, das Wasser drohte, nach Spitz zu fließen. Laut Neuhauser betrug der aktuelle Wasserstand des üblicherweise etwa 30 Zentimeter hohen Spitzerbaches vier Meter.