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Verkehr: Unterschiedliche Entwicklung in Ländern

04.11.2009 | 11:27 |  (DiePresse.com)

In Tirol und Kärnten ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle um fast ein Drittel gesunken, in Salzburg, Vorarlberg und Wien verunglückten hingegen mehr Menschen.

In Summe sinkt die Zahl der Verkehrstoten in Österreich weiterhin. In den ersten zehn Monaten sind nach vorläufigen Zahlen 529 Menschen auf Österreichs Straßen gestorben, 42 weniger als im Vergleichszeitraum 2008. Die Entwicklung in den Bundesländern ist laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ)  aber unterschiedlich.

Während nämlich die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Tirol und Kärnten um rund 32 Prozent gesunken ist, stieg die Zahl der Verkehrstoten in Salzburg um 40 Prozent. Auch in Vorarlberg und Wien verunglückten heuer mehr Menschen tödlich als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, so der VCÖ.

"In Salzburg starben heuer bereits 56 Menschen bei Verkehrsunfällen, das sind um 16 mehr als in den ersten zehn Monaten im Vorjahr", so Martin Blum vom VCÖ. In Vorarlberg starben heuer um vier und in Wien um sechs Personen mehr auf den Straßen.

Rund 50 Prozent aller Opfer verunglücken im Pkw, betonte der VCÖ. Rund ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle sei auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.

Tabelle


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