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Mutter des 14-Jährigen: Vorwürfe gegen Polizei

07.08.2009 | 18:07 |  (DiePresse.com)

"Sie haben uns nichts gesagt, gar nichts": Die Mutter des in Krems getöteten 14-Jährigen beklagt, dass sie von der Polizei zum Stand der Ermittlungen nicht informiert wird.

Die Mutter des 14-Jährigen, der bei einem Einbruch in der Nacht auf Mittwoch in einem Supermarkt in Krems erschossen wurde, hat am Freitag in der ORF-Sendung "Heute in Österreich" erneut schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Sie sei von der Exekutive zwei Tage lang kaum informiert worden. "Sie haben uns nichts gesagt, gar nichts, nur dass er durch einen Schuss getötet worden ist." 

"Sie haben mir einfach mein Kind genommen, so wehrlos", meinte die Frau. Die Information, dass ihr Sohn in den Rücken getroffen wurde, habe sie erst erfahren, als die Öffentlichkeit durch die Staatsanwaltschaft informiert worden war. "Jeder hat ihn geliebt. Er war immer freundlich, er war lieb", so die verzweifelte Mutter.

Beamte vom Landespolizeikommando OÖ, die die Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch führen, haben sich am Freitag mit den Eltern zusammengesetzt und sie über den Stand der Ermittlungen informiert, sagte Oberstleutnant Roland Scherscher vom Landespolizeikommando NÖ in der Sendung.


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