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Schweinegrippe: Neue Fälle in NÖ und OÖ

06.11.2009 | 16:34 |  (DiePresse.com)

Vier Schüler von unterschiedlichen Schulen in Ober- und Niederösterreich haben sich mit dem H1N1-Virus infiziert. Der Zustand der Patienten mit schwerem Verlauf der Krankheit gibt Anlass zur Hoffnung.

In Ober- und Niederösterreich sind am Freitag mehrere Fälle von Schweinegrippe aufgetaucht. In Baden sind drei Schüler des BG & BRG Biondekgasse an der Grippe erkrankt. Sie feierten zusammen mit acht weiteren Kindern eine private Halloween-Party, bei der sie sich vermutlich angesteckt haben, sagte Direktorin Brita Stelzer. Die Betroffenen besuchen jeweils eine dritte Klasse und befinden sich in häuslicher Pflege.

Das Schweinegrippe-Virus ist auch in einem Schülerheim in Bad Goisern (Bezirk Gmunden) im Salzkammergut festgestellt worden. Wie das Büro von Landeshauptmann Josef Pühringer bekanntgab, sei ein Kind aus Salzburg betroffen. Der Schüler sei zu Hause in Hallein (Tennengau) erkrankt und diese Woche nicht mehr in das Schülerheim zurückgekehrt. Meldungen über weitere Verdachtsfälle gebe es derzeit nicht. "Vorbeugende Maßnahmen werden sofort getroffen, wenn eine ärztliche Meldung über H1N1-Verdacht erfolgen sollte", betonte Pühringer.

 

Hoffnung bei schwerem Grippe-Verlauf

Anlass zur Hoffnung gibt es bei jenen Patienten mit schwerem Verlauf der Schweinegrippe. Die Frau, die auf der Intensivstation des Wiener Hanusch-Krankenhauses behandelt wird, ist weiterhin in einem sehr kritischen Zustand. Am Freitag sprach die Ärztliche Leitung jedoch von einer leichten Tendenz zur Besserung, wie die Wiener Gebietskrankenkasse in einer Aussendung mitteilte.

Angesicht der Tatsache, dass der Zustand der Schwangeren seit mehreren Tagen stabil gehalten werden konnte und keine zusätzlichen Komplikationen aufgetreten sind, bestehe weiterhin Anlass zu vorsichtigem Optimismus, hieß es. Die schwangere Frau ist seit vergangenen Freitag wegen einer H1N1-Infektion im Spital. Bezüglich der Schwangerschaft erklärte Hubert Hrabcik, Generaldirektor für öffentliche Gesundheit, dass man diese im Zuge der Behandlung genau überwache, kontrolliert werde der Herzschlag. Die Patientin dürfte mittlerweile in der 24. oder 25. Schwangerschaftswoche sein.

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Bakterielle Lungenentzündung

Auch dem Intensiv-Patienten in Salzburg geht es laut Ärzten weitgehend unverändert, feststellbar sei auch bei ihm eine ganz leichte Besserung. Der 41-Jährige aus dem grenznahen Bayern leidet an einer bakteriellen Lungenentzündung und liegt seit mehr als einer Woche auf der Intensivstation des Salzburger Landeskrankenhauses.


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