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Deutscher setzt bei Kampf gegen Hornissen Haus in Brand

07.08.2008 | 15:17 |  (DiePresse.com)

80.000 Euro Schaden, zwei Familienmitglieder mit Verdacht auf Rauchgas-Vergiftung in Behandlung: Ein 66-Jähriger aus Meseberg ist beim Kampf gegen Hornissen übers Ziel hinausgeschossen.

Ein 66-Jähriger aus Meseberg in Sachsen-Anhalt hat beim Kampf gegen Hornissen den Blick auf das rechte Maß verloren: Als er das Nest auf dem Dachboden mit brennenden Zeitungen ausräuchern wollte, setzte der Mann sein eigenes Haus in Brand gesetzt. Sein ungeschicktes Vorgehen gegen die Insekten wird teuer für den 66-Jährigen: Der Schaden wird auf 80.000 Euro geschätzt, der Dachstuhl ist zerstört und ein Teil des Hauses vorerst unbewohnbar.

Obendrein mussten zwei Familienmitglieder wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt werden, und ein Feuerwehrmann erlitt beim Löscheinsatz Verbrennungen am Ohr, wie das Polizeirevier Börde am Donnerstag mitteilte. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt.

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