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Schweinegrippe: "Impfstraßen" werden eingerichtet

04.11.2009 | 07:53 |  (DiePresse.com)

In großen Impf-Zentren gegen die Schweinegrippe werden "Impfstraßen" eingerichtet. So soll der erwartete große Andrang bewältigt werden. Jeder kann sich impfen lassen.

In den Gesundheitsämtern, Magistraten und in den Außenstellen der Gebietskrankenkassen laufen die Vorbereitungen für die ab Montag beginnenden Impfungen gegen die Schweinegrippe.

Die Telefon-Hotline der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit verzeichnet rund 400 Anrufe pro Tag zum Thema Schweinegrippe. Dabei wollen die meisten Anrufer wissen, wo sie sich impfen lassen können, berichtet das "Ö1 Morgenjournal". Das Gesundheitsministerium lässt indes Plakate aufhängen: "Sie haben es in der Hand, sich vor der Schweinegrippe zu schützen - nämlich durch Händewaschen, Desinfizieren und regelmäßiges Lüften", steht darauf zu lesen.

"Impfstraßen" in Wien

Um den erwarteten großen Andrang bewältigen zu können, werden in den größeren Impf-Zentren - zum Beispiel im Wiener Hanusch-Krankenhaus - bereits sogenannte "Impfstraßen" eingerichtet, sagt Gabriele Pflug von der Wiener Gebietskrankenkasse. E-Card und Impfpass sollen mitgenommen werden, so Pflug.

Nach der Impfung bleibt der Patient noch eine Viertelstunde in der Impfstelle. So soll sichergestellt werden, dass es keine Komplikationen gibt, wie das am Wochenende in Deutschland der Fall war. Dort erlitt ein etwa 30-jähriger Mann nach der Schweinegrippe-Impfung einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock, wie DiePresse.com berichtete.

Jeder kann sich impfen lassen

Die Schweinegrippe-Impfung wird von der Behörde zwar für Risikogruppen empfohlen, also für Schwangere und für Personen mit chronischen Erkrankungen. Aber auch wer nicht zu einer Risikogruppe zählt, kann sich impfen lassen.

Informationen gibt es auch auf der Homepage der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES): Hier sind alle Einrichtungen verzeichnet, wo man sich impfen lassen kann.


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