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Obama über "größten Fehler": Politik nicht gut erklärt

13.07.2012 | 16:53 |  (DiePresse.com)

Der US-Präsident bereut in einem TV-Interview, dem "amerikanischen Volk keine Geschichte erzählt zu haben".

S-Präsident Barack Obama zeigt sich vier Monate vor seiner erhofften Wiederwahl reumütig: Es sei der größte Fehler in seiner ersten Amtszeit gewesen, den Menschen seine Politik nicht richtig erklärt zu haben, sagte Obama in einem Interview des TV-Senders CBS, das an diesem Sonntag ausgestrahlt werden soll. Er habe in den ersten zwei Jahren gedacht, "dass es in diesem Job nur darum geht, Gesetze richtig hinzubekommen", sagte der Präsident in dem Auftritt mit seiner Gattin Michelle sichtlich zerknirscht.

"Aber das Wesen dieses Amtes ist es auch, dem amerikanischen Volk eine Geschichte zu erzählen, die ihm ein Gefühl von Einigkeit und Sinn und Optimismus gibt", sagte Obama. Es sei schon komisch, dass er von aller Welt als großer Redner dargestellt werde und er genau in diesem Punkt daneben gelegen habe, sagte der Demokrat. Er wolle künftig mehr erklären und mehr inspirieren.

Romney: "Jobs und Lebensstandard verloren"

Sein republikanischer Kontrahent Mitt Romney regierte auf den Vorabauszug des Interviews mit einem bissigen Kommentar: "Präsident Obama glaubt, Millionen Amerikaner hätten ihre Häuser, Jobs und ihren Lebensstandard verloren, weil er keine gute Geschichte erzählt hat", hieß es in einer Mitteilung.

 


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