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USA: Al-Qaida seit Bin Ladens Tod im Niedergang

01.08.2012 | 07:32 |  (DiePresse.com)

Die Zahl der Angriffe sei 2011 auf das niedrigste Niveau seit 2005 gefallen. Der Arabische Frühling wird als Absage an die al-Qaida-Ideologie gewertet.

Die Tötung des früheren Anführers Osama bin Laden hat der radikal-islamischen Terrororganisation al-Qaida nach Einschätzung der USA schwer zugesetzt. Der Verlust von bin Laden und anderen Schlüsselfiguren habe das Netzwerk auf einen Weg des Niedergangs gebracht, der nur schwer umzukehren sei, heißt es im Jahresbericht des US-Außenministeriums zum Terrorismus im Jahr 2011. Die Zahl der terroristischen Angriffe sei im vergangenen Jahr auf das niedrigste Niveau seit 2005 gefallen. Es habe 10.283 Angriffe gegeben, nach 11.641 im Jahr 2010. Deswegen sei 2011 ein denkwürdiges Jahr gewesen.

Laut dem Bericht wird al-Qaida schwächer, dafür gewinnen mit al-Qaida verbündete Gruppen wie al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI) an Relevanz. Der in Nigeria aktiven radikal-islamischen Sekte Boko Haram ("Westliche Erziehung ist Sünde") sei die gestiegene Zahl der Angriffe in Afrika zuzuschreiben. Der im Außenministerium für Terrorismusbekämpfung zuständige Daniel Benjamin beschrieb den Arabischen Frühling in Nordafrika und im Nahen Osten als Absage an die Ideologie von al-Qaida.

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