Die im Zuge des Sparpakets geplante Gehaltskürzung durch den Wegfall der 41. Wochenstunde beim Bundesheer wird sozial abgefedert. Das kündigte SP-Verteidigungsminister Norbert Darabos am Dienstag an. Abgefedert wird konkret für Mitarbeiter mit einem Gehalt bis rund 3000 Euro brutto monatlich - etwa durch Überstunden-Pauschalierungen.
Davon profitieren laut Darabos rund 7000 Soldaten bei der Truppe. Zeitsoldaten seien ebenfalls nicht vom Ende der verlängerten Dienstpläne betroffen, da die 41. Wochenstunde für sie bereits Gehaltsbestandteil sei. Wegfallen werde die 41. Wochenstunde bei Spitzenverdienern, die "All-In Gehälter" beziehen und bisher trotzdem eine 41. Wochenstunde ausbezahlt bekommen haben. "Die neue Regelung macht mit einem Anachronismus Schluss, sie ist effizienter und gerechter", sagte Darabos.