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Zeichen der Zeit06.11.2009

Wenn 750 Millionen Euro fehlen

Bis vor Kurzem war sie die reichste Stadt Japans. Und ihr Name machte deutlich, woher der Reichtum kam. Mit dem Reichtum ist es vorbei. Toyota City: 423.000 Einwohner im Sog der Wirtschaftskrise.

Zeichen der Zeit06.11.2009

IP/09/1438-1492

„Brüssel zartherb“. Wenn die Kommission zweimal mahnt: über Sexfrust, Mitgliedstaa-ten und ihre Gouvernante.

Zeichen der Zeit06.11.2009

Wie Wien zum Licht kam

Von den einen als Zeitalter des Lichts begrüßt, als endgültiger Sieg über die Nacht – von den anderen als visuelles Chaos verteufelt: wie eine Stadt den Zauber des elektrischen Lichts entdeckt. Ein Bericht aus Wien.

Zeichen der Zeit06.11.2009

„Macka unta'n Acka!“

Ob es um die Liebe geht, um Gleichberechtigung, Politik, Sport oder den ganz alltäglichen Rassismus: Die Sprache an den Wänden liefert ein adäquates Abbild der Gesellschaft. Über Volkslyrik in Graffiti.

Zeichen der Zeit06.11.2009

Über den Wassern

Unser freier Wille ist keine Illusion, sondern ein Geschenk, das man erkennen kann, aber auch erkennen muss, wenn man sich dieses Geschenkes würdig erweisen will. Kontra Rudolf Burger.

Zeichen der Zeit06.11.2009

„Immer im Protest“

„Der glücklichste Tag meines Lebens war der 9.November 1989.“ Reinhard Urbach, Chefdramaturg an der Burg unter Benning, Erfinder des Literari-schen Quartiers in der Alten Schmiede, über DDR-Jugend und Mauerfall, Doppelzüngig- keit, Regietheater und seine ganz private Goethe-Baustelle.

Literatur06.11.2009

Unschuldig schuldig

„Meßnitzer nahm mit überzeugender Entschlossenheit alle Schuld auf sich. Und lud natürlich eine fürchterliche Last auf sich. Denn er wusste zugleich, dass er nicht die schwere Bürde der Mutter aus der Welt schaffen konnte.“ Drei Erzählungen.

Literatur06.11.2009

Atonal schreiben

Das gesamte Werk von Imre Kertész stellt eine ästhetische und intellektuelle Bearbeitung des Auschwitz-Stoffes dar. Zu seinem 80. Geburtstag am 9.November erscheinen nun ein Briefband sowie ein Katalog mit wichtigen Stichworten aus seinem Werk.

Literatur06.11.2009

Dieser Funke Freiheit

Das Wort Schillers bewährt sich vor allem in Zeiten der Unterdrückung. In all seinen Bühnenwerken tobt der Kampf um gerechte, wider ungerechte Herrschaft. Am 10. November 1759, vor 250 Jahren, wurde Friedrich Schiller geboren.

Literatur06.11.2009

Schepp oder: Alles nicht so schlimm

Die Rache der toten Ehefrau: Polityckis „Jenseitsnovelle“.

Literatur06.11.2009

Vor dem Tribunal des Vaters

„Nirgendwo im Haus meines Vaters“: Mit ihrem autobiografisch getönten Roman beschreibt die Algerierin Assia Djebar die Liebe einer Frau zu ihrer Heimat und die Unmöglichkeit, als Frau darin Heimat zu finden. Berührend.

Spiel & Mehr06.11.2009

Die große Zahlenfreude

Neue Fragen, alte Antworten.

Spiel & Mehr06.11.2009

Wortspielereien

Fachbereichsübergreifendes.

Literatur06.11.2009

Sprachspaltereien

Hilfe, ich werde geholfen!

Architektur & Design06.11.2009

Hier ist das Paradies

Städtebaulich richtig und räumlich abwechslungsreich unter einer überaus eleganten, glatten Haut. Gäbe es ein Ranking der Wiener Hochhäuser: Hinter dem Messegelände stünde die neue Nummer eins.
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