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Fußball: Quito gewinnt "Südamerikas Champions League"

03.07.2008 | 08:07 |  (DiePresse.com)

LDU de Quito ist der erste Klub aus Ecuador, der die Copa Libertadores gewinnen konnte. Im Finale gegen Fluminense aus Brasilien gewann der Verein im Elferschießen.

Der Gewinner der wichtigsten Trophäe des südamerikanischen Vereinsfußballs 2008 heißt Liga Deportiva Universitaria de Quito. Der Klub aus Ecuador hatte das Finalhinspiel gegen den brasilianischen Verein Fluminense Rio de Janeiro zuhause mit 4:2 gewonnen. Im Auswärts-Rückspiel am Mittwochabend (Ortszeit) musste Quito lange um den Titel zittern. Erst das Elfmeterschießen brachte die Entscheidung für die Ecuadorianer.

Der Mann des Rückspiels bei Fluminense war Mittelfeldspieler Thiago Neves: Der 23-Jährige erzielte alle drei Tore beim 3:1-Sieg der Brasilianer. Er rettete seine Mannschaft damit ins Elferschießen, denn nach dem 1:0 für Quito durch Luis Bolanos sahen die Ecuadorianer schon wie die sicheren Sieger aus.

Da es nach den beiden Finalspielen auch nach Verlängerung 5:5 stand, musste das Elfmeterschießen über den Sieger entscheiden. Dort wurde LDU-Torwart Jose Cevallos zum Helden: Der 37-jährige Routiner parierte drei von vier Versuchen der Brasilianer (auch den von Neves) und sicherte seiner Mannschaft den Sieg im Elferschießen.

LDU de Quito wurde damit zum ersten ecuadorianischen Klub, der die Copa Libertadores gewinnen konnte. Auch die Tatsache, dass der Pokal in einem fast leeren Stadion in Empfang genommen wurde, tat der Freude keinen Abbruch. Die meisten der 86.000 Fans, großteils Anhänger von Fluminense, hatten das altehrwürdige Maracana-Stadion in Rio de Janeiro gleich nach dem Elferschießen verlassen.

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